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In den ersten Wochen der Kampagne sind bereits so viele Unterschriften über unseren Whale Translator eingegangen, dass eines der beiden Ministerien, an die sich unsere Petition in Deutschland richtet, offiziell online Stellung bezog:

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) legte in einer Stellungnahme dar, in welcher Weise die Meere heute bedroht sind und inwieweit sich die Bundesregierung in verschiedenen politischen Prozessen, internationalen Abkommen und Entwicklungen für den Schutz der Meere einsetzt.

Allerdings macht die Reaktion des BMU auch einige Schwächen des derzeitigen Meeresschutzes in Deutschland und Europa deutlich.

Dazu zählen:

  • die Meeresschutzgebiete bestehen bisher weitgehend nur auf dem Papier
  • Fischerei ist bis heute fast uneingeschränkt erlaubt
  • der Schutz der Schweinswale vor Lärm durch seismische Untersuchungen, den Bau von Windkraftanlagen und Schifffahrt ist unzureichend
  • internationale Abkommen haben bis heute zu keinen effektiven Schritten für verbesserten Schutz geführt, im Gegenteil werden wichtige Entscheidungen auf die lange Bank geschoben

Die WDCS und OceanCare haben die Stellungnahme kommentiert und bei Bundesumweltminister Peter Altmaier nachgehakt:

Wann können wir mit einer echten Verbesserung des Umweltzustandes der Meere rechnen, wenn all die vom Ministerium beschriebenen Maßnahmen bisher so wenig erreicht haben?

Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist lang verstrichen, wir erwarten klare Aussagen zur Umsetzung von Schutzmechanismen und entsprechenden verbindlichen Zeitplänen.

Die Stellungnahme des BMU können Sie hier einsehen.

Die Kommentare und Fragen der WDCS und OceanCare an den Bundesumweltminister finden Sie hier.

Wir dürfen jetzt nicht locker lassen – und müssen Antworten einfordern.

Bitte bleiben Sie den Walen treu und haken Sie gemeinsam mit uns nach.