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Micha Eicher

Sie warf einen Blick hinter die Kulissen des Paradieses: Journalistin und Fotografin Micha Eicher besuchte jene Orte der Malediven, die in keinem Prospekt auftauchen. Was sie am meisten beeindruckte: der höchste Berg des Landes. Es ist der Abfallberg auf der Müllinsel Tilafushi. Hierhin wird der Müll sämtlicher 1196 Inseln verschifft, wenn er denn nicht vorher an irgendeinem Strand verbrannt und vergraben wird oder im Meer land

 

Abfall ist auf den Malediven ein echtes Problem
Es gibt kein inselübergreifendes Abfall- und Recyclingprogramm. «Doch auch wir als Touristen haben eine Verantwortung», sagt Micha Eicher. Nachhaltig orientierte Reiseanbieter wie Manta Reisen sensibilisieren ihre Gäste vor Ort mit einem Leitfaden auf die Auswirkungen ihres Verhaltens. Und die Fluggesellschaft Edelweiss verteilt bei der Ankunft auf Male Abfallsäcke, um darin rezyklierbare Verpackungen zu sammeln. Edelweiss entsorgt diese fachgerecht in der Schweiz. Ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein, aber bei jährlich einer Million Touristen kann auch das etwas bewegen.

Nicht nur auf den Malediven, hinter den Kulissen des Ferienparadieses, ist Plastikmüll ein Riesenproblem. Hunderttausende PET-Flaschen und -Deckel, Verpackungsmaterial und achtlos weggeworfenes Einweggeschirr: Millionen Tonnen Plastik gelangen Jahr für Jahr in die Ozeane. Spielen junge Robben oder Delphine mit Six-Pack-Ringen oder Fischergarn, können sie sich verheddern. Doch beim Wachsen schnürt der Plastik ihnen Körperteile ab. Werden sie nicht gerettet, sterben sie einen qualvollen Tod.

Mit OceanCare 200 Robben und Delphine retten
Hier setzt OceanCare an und will diesen Sommer 200 Robben und Delphine vor dem Plastikmüll retten. Dafür hat die Meeresschutzorganisation ein Crowdfunding lanciert. Jetzt mitmachen und Freunde ebenfalls dazu motivieren!

JETZT EINE ROBBE ODER EINEN DELPHIN RETTEN!