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Silent Oceans

Kampagne der Europäischen Koalition für lärmfreie Ozeane

OceanCare startete im Sommer 2002 die „Silent Oceans“-Kampagne und gründete die Europäische Koalition für lärmfreie Ozeane (ECSO), der gegenwärtig 57 Partnerorganisationen aus ganz Europa angehören.

Mit Petitionen , und Beiträgen zur Ausarbeitung von Resolutionen Vorschlägen zur Regelung und Eindämmung von Lärm und Rechtsgutachten hat OceanCare erfolgreich lobbyiert und unter anderem dazu beigetragen, dass im Jahr 2004 diese akute Lärmbedrohung der Meeressäuger von massgebenden internationalen Gremien erkannt wurde.

Seit 2004 ist OceanCare an der UNCLOS-Konferenz «United Nations Convention on the Law of the Sea» vertreten, um über das zunehmende Problem der Unterwasserlärmverschmutzung zu informieren und hat erreicht, dass die UNO dieses Thema in die Oceans-Resolution aufgenommen hat und nun über die Regluierung und Reduzierung des Unterwasserlärms diskutiert..

Die Verschmutzung der Ozeane durch Lärm hat in den letzten Jahren stark zugenommen und ist weiter im zunehmen begriffen. Verantwortlich dafür sind zahlreiche Aktivitäten wie zum Beispiel der wachsende Schiffsverkehr, die Oel- und Gasförderung, sowie Militärische Aktivitäten unter Wasser.

Die Auswirkungen auf Wale, Delphine und andere Meerestiere sind fatal. Der Lärm vertreibt sie aus wichtigen Lebensräumen und zwingt sie, typische Wanderrouten zu ändern. Oft erleiden sie auch körperliche Schäden, die bis zum Tod führen können. Zunehmende Massenstrandungen von toten Waltieren unterschiedlicher Arten wurden mit dem intensiven Schall von Seismischen Tests und Militärübungen mit Sonarsystemen in Zusammenhang gebracht.



Weitere Informationen:
» LFAS: Ist es das Risiko wert?
» Abstract zum OceanCare Poster für den Acoustic Workshop, London im Herbst 2004
» OceanCare Poster für den Acoustic Workshop, London im Herbst 2004
» Pressemitteilungen zur Unterwasserlärmverschmutzung


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