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Plastikmüll im Meer

Nach Untersuchungen der UN-Umweltorganisation UNEP treiben bis zu 18.000 Plastikteile in jedem Quadratkilometer der Weltmeere. Rund sechseinhalb Millionen Tonnen Plastikmüll  landen im Meer - davon ca. 150.000 Tonnen durch sogenannte Geisternetze der Fischereiindustrie. Besonders bedenklich stimmt dies, wenn man in Betracht zieht, dass Plastik erst seit rund 40 Jahren in grossen Mengen hergestellt wird.

Kaum beachtet wird gelitten und millionenfach gestorben. Durch unsere auf den Konsum eingestellte Lebensweise wird dieses globale Problem täglich dramatischer. Mehr als eine Million Seevögel und 100.000 Meeressäugetiere und Schildkröten gehen jährlich an den Überresten von Plastikmüll zugrunde, der in den Ozeanen treibt. Die Tiere verstricken sich mit treibenden Netzresten oder verhungern, weil ihre Mägen mit Plastikteilen verstopft sind. Weltweit fallen mehr als 260 Tierarten nachweislich dem Müll im Meer zum Opfer fallen.

Wir können zur Linderung dieses Problems beitragen indem wir die Verpackungen unserer Konsumgüter korrekt entsorgen und wenn immer Möglich Produkte konsumieren, die gar nicht in Plastikverpackungen daherkommen. Hilfreich ist auch, wenn wir in der Natur liegen gelassene Plastikteile einsammeln, damit diese nicht vom Wind in Flüsse getragen werden und dann ins Meer gelangen.


Weitere Informationen:
» Video über die weltweit grösste Abfallhalde im Meer


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