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Jetzt ist es amtlich:

Damit widerspricht der Befund des veterinärmedizinischen Instituts der Universität Zürich den wiederholten Behauptungen der Connyland-Betreiber, den Tieren würden keinerlei Medikamente verabreicht. Vielmehr erhärtet er den Verdacht, dass die Delphine regelmässig medikamentös behandelt worden sind, um sie für die vielfältigen Belastungen der Gefangenschaft widerstandsfähig zu machen.   

OceanCare nimmt das Resultat des Gutachtens mit Erleichterung zur Kenntnis. Es widerlegt die Unterstellungen der Connyland-Geschäftsleitung, die Tiere seien von Aussenstehenden vergiftet worden. Vor allem aber macht das Gutachten deutlich, dass Delphine Wildtiere sind, die in Gefangenschaft, in künstlichen, viel zu engen Betonbecken, nicht artgerecht gehalten werden können. Vor dem Hintergrund der neuen Fakten muss die – zwischenzeitlich abgewiesene – Strafklage von OceanCare gegen den Vergnügungspark in Lipperswil neu beurteilt werden, und zwar von unbefangenen Ermittlern. Jetzt erscheint auch die politische Forderung nach einem generellen Importverbot für Wale und Delphine in einem neuen Licht – ein solches Verbot ist ein Gebot der Menschlichkeit und der Vernunft.

Chronologie des Connyland-Skandals



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