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Team

Sigrid Lüber

Co-Geschäftsleiterin

1989 verändert sich der Lebensweg von Sigrid Lüber, damals 34 Jahre alt, innerhalb von Minuten: Beim Tauchen im Indischen Ozean findet sie sich plötzlich umringt von Delphinen. Tief berührt kehrt sie in die Schweiz zurück und gründet die Organisation OceanCare, der sie seither als Präsidentin vorsteht.

Mit Ausdauer und Leidenschaft widmet sie sich dem Schutz des Ozeans und seiner Bewohner. Die Stimme von OceanCare soll in allen internationalen Gremien gehört werden, wo bestimmt wird, was wir Menschen mit den Meeren tun dürfen – und was nicht.

1992 nimmt sie erstmals an einer Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) teil, ab 2004 reist sie zu allen UNO-Konferenzen, an denen die Meere im Fokus stehen. Sigrid Lüber pflegt bald ausgezeichnete Kontakte zu Entscheidungsträgern, sie bahnt brisanten Themen wie dem Unterwasserlärm den Weg aufs internationale Parkett und stellt sicher, dass wichtige Massnahmen zum Schutz der Meeresbewohner getroffen und auch umgesetzt werden. Aufgrund ihrer hervorragenden Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der Expertise, die sie innerhalb ihrer Organisation aufgebaut hat, wird OceanCare 2011 zur UNO-Sonderberaterin für Meeresfragen ernannt.

Seit über drei Jahrzehnten prägt Sigrid Lüber die internationale Meerespolitik. Ihr umfangreiches Wissen im Meeresschutz und die rechtlichen Grundlagen internationaler Zusammenarbeit hat sie sich autodidaktisch angeeignet und in langjähriger Erfahrung vertieft. Mit ihrem visionären Gespür für sich anbahnende Themen und einer ausgewogenen Mischung aus Pragmatismus und Engagement, diplomatischem Geschick und mutiger Konsequenz trägt sie massgeblich dazu bei, dass OceanCare von internationalen Gremien und Wissenschaftsexperten respektiert und geschätzt wird.

Vera Bürgi

Co-Geschäftsleiterin

Schon als sie noch nicht wusste, was sie in ihrem Leben tun würde, wusste Vera Bürgi, dass die Sinnhaftigkeit der Arbeit für sie zentral ist. Ehe sie 2003 ihre Aufgabe bei OceanCare fand, studierte sie Kunstgeschichte und kommunizierte in der Reisebranche, für das tibetische Anliegen, im Theater und in PR-Agenturen. Bis 2012 war Vera Bürgi bei OceanCare verantwortlich für Kommunikation und Medienarbeit. 2013 übernahm sie die Geschäftsleitung der Organisation. 

Mit ihrem Engagement bei OceanCare will Vera Bürgi den Respekt gegenüber der Wildnis und der Artenvielfalt des blauen Planeten fördern. Natur, Mensch und Kultur erzählen für sie eine einzigartige, aufregende Geschichte und sie arbeitet daran, dass diese Geschichte weitergeht. „Wir haben den Bezug zur Natur verloren. Nun gilt es, herauszufinden, wie wir gut auf der Erde leben können, ohne sie zu zerstören.“ Im OceanCare-Team spürt sie, was sie in der ganzen Welt sehen möchte: ein freudiges, gemeinschaftliches Engagement für eine gemeinsame Vision. „Jeder bringt seine Stärken ein, zusammen haben wir eine Art Schwarmintelligenz, und genau das macht unsere Arbeit so erfolgreich. Ich bin mir sicher, wir leben hier ein Zukunftsmodell.“

Vera Bürgi mag das Schöne. An der Natur, an der Kultur und am Menschen mit seiner kreativen Kraft. Am Meer berührt sie die grosse Weite, in der der Mensch ganz klein wird. Denn gerade wo der Mensch unbedeutend wird, ist seine wahre Grösse zu spüren, findet sie.

Fabienne McLellan

Co-Leiterin Internationale Zusammenarbeit

Fabienne McLellan wurde früh vom Fernweh gepackt. Neben zahlreichen Reisen machte sie Vancouver, San Diego, Melbourne und London zu ihrer temporären Heimat, ehe sie in die Schweiz zurückkehrte.

An der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich studierte sie nebenberuflich Kommunikation, während sie sich in der Privatwirtschaft um komplexe Finanzstrukturen kümmerte. Zu OceanCare fand sie 2009 als Volontärin. OceanCare hat sie seither nicht mehr losgelassen und zu ihrem Masterstudium im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit an der Monash University in Melbourne inspiriert. Bis 2017 leitete Fabienne McLellan bei OceanCare die Öffentlichkeitsarbeit. Mit ihrem fachlich-wissenschaftlichen Hintergrund und ihrer kommunikativen Ader tritt sie in die Fusstapfen Sigrid Lübers und arbeitet vermehrt auf internationalem Parkett.

Nach dem Meer ist die passionierte Wellenreiterin geradezu süchtig. Nirgends fühlt sich Fabienne McLellan der Natur näher als auf dem Surfbrett. Wenn dann noch eine Gruppe Schweinswale vorbeischwimmt, wie damals auf Sylt, ist das Glück für sie kaum zu fassen. Als Wellenreiterin hat sie aber auch die Meeresverschmutzung am eigenen Leib zu spüren bekommen. Vor allem das Thema Plastikverschmutzung beschäftigt sie und wann immer sie dem Ruf der Wellen folgt, sammelt sie am Strand Plastikmüll zusammen. Wäre Fabienne McLellan eine Meeresbewohnerin, dann wohl das aufrechte, archaische und verspielte Seepferdchen, das sich der Strömung anvertraut, um dann im richtigen Moment am richtigen Ort zu bleiben. Bei OceanCare hat sie diesen Ort definitiv gefunden.

Nicolas Entrup

Co-Leiter Internationale Zusammenarbeit / Ocean Policy Experte

Nicolas Entrup ist Geschäftsführer von Shifting Values. Für OceanCare arbeitet er seit vielen Jahren als Konsulent zum Thema Unterwasserlärm. In einer Laufbahn, die mehr als zwei Jahrzehnte Arbeit im Tier-, Natur- und Umweltschutz umgreift, steht Nicolas seit 10 Jahren auch an vorderster Front der politischen Arbeit zur Verminderung der Lärmverschmutzung der Meere. Dabei wühlte er sich durch internationale Prozesse, um Bewusstsein für dieses Problem aufzubauen und politische Vorgaben für dessen Management und Minderung zu erreichen. Er ist als Experte in mehreren internationalen Arbeitsgruppen zum Thema Unterwasserlärm tätig und konferiert regelmässig mit Entscheidungsträgern in Regierung und Industrie, um Fortschritte in dieser Angelegenheit zu erzielen.

Auch in anderen Themenbereichen, insbesondere bei Initiativen zur Beendigung der Jagd auf Wale, ist Nicolas Entrup Teil des OceanCare-Teams. Nicolas verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz in internationaler Diplomatie und Naturschutzarbeit, den er sich u.a. durch die Mitwirkung in zahlreichen internationalen Gremien und Abkommen zu einer grossen Bandbreite an Natur- und Umweltschutzthemen erwarb.

Johannes Müller

Ocean Policy Experte

Johannes-Alexander Müller studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien und absolvierte anschließend den Master „Terrorismus und politischer Gewalt“ am Handa Centre for the Study of Terrorism and Political Violence (CSTPV) an der University of St Andrews. Anschließend promovierte er an der School of International Relations der University of St. Andrews. Thema der Promotion war eine kritische Bewertung der Rolle der Vereinten Nationen und ihrer Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus von den 1970er Jahren bis heute. Sein aktuelles Forschungsinteresse ist der Zusammenhang zwischen Klimawandel, Ressourcenknappheit und Frieden (“Klimakonflikt”).

Bei OceanCare arbeitet er an Fragen der internationalen Umwelt-Governance mit besonderem Fokus auf Abläufe innerhalb multilateraler Umweltabkommen (MEAs) und der Vereinten Nationen, einschließlich der Bemühungen um ein internationales rechtsverbindliches Instrument zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der marinen biologischen Vielfalt von Gebieten jenseits nationaler Gerichtsbarkeit (BBNJ-Instrument). Ziel seiner derzeitigen Arbeit, ist es die Auswirkungen von Unterwasserlärm, auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel, in internationalen Gremien Gehör zu verschaffen und auf der Umsetzung bestehender Umweltverpflichtungen hinzuwirken.

Cyrill Martin

Ocean Policy Experte

Cyrill Martin studierte Rechtswissenschaften, Psychologie und Psychotherapie und war als Psychotherapeut tätig, bevor ihn seine Neugier in internationale Gefilde trieb. Nach Aufenthalten in Japan, einer Weltreise und der Arbeit zu verschiedenen internationalen Verträgen und Konferenzen in den Bereichen Schifffahrt und Meeresschutz beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, beschloss Cyrill seine Passion für Internationales, Seerecht und Umweltschutz bei OceanCare einzubringen. Er baut seit Dezember 2020 das Programm Tiefseebergbau bei OceanCare auf und setzt seine Kompetenzen in weiteren Bereichen der internationalen Arbeit von OceanCare ein. Daneben freut er sich auf viele weitere Reisen und faszinierende Begegnungen mit den Geschöpfen der Ozeane.

Mark Simmonds

Director of Science

Mark Simmonds wuchs an der Südküste Englands mit dem Meer auf. Hier hat seine Faszination für Meerestiere ihren Ursprung. Er widmete den Grossteil seiner wissenschaftlichen Laufbahn, die sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt, den Gefährdungen der marinen Tierwelt, insbesondere der Meeressäuger, und hat sowohl im universitären Bereich als auch bei NGOs gearbeitet. Seine mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen behandeln eine grosse Bandbreite an Themen, darunter Unterwasserlärm und chemische Verschmutzung, Plastikverschmutzung und Klimawandel. Er ist auch Autor mehrerer Bücher. Ein grosser Teil seiner Arbeit konzentrierte sich auf Wale und ihre Bedrohungen, darunter der Walfang, und so ist er seit mehr als einem Vierteljahrhundert Mitglied des Wissenschaftsausschusses der Internationalen Walfangkommission (IWC).

Im Jahr 2020 wurde Mark die Ehre zuteil, zum Scientific Councillor for Marine Pollution der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) ernannt zu werden. Bereits 2019 führte er den Vorsitz beim dritten IWC-Workshop zum Thema Plastikverschmutzung in den Meeren. Er leitete erfolgreich verschiedene weitere IWC-Workshops und ist auch Vorsitzender der UK Marine Animal Rescue Coalition.

Er ist Visiting Research Fellow an der Universität Bristol.

Mark verstärkt das OceanCare-Team als Director of Science, um die wissenschaftlichen Grundlagen unserer Arbeitsprogramme, auch in internationalen Gremien, weiter zu stärken.

Rahel Beck

Mitarbeiterin Wissenschaft und Bildung

Schon als kleines Kind war Rahel von Tieren angetan. Waren es in ihren früheren Jahren vor allem Schnecken, Insekten und Mäuse, welche ihre Begeisterung weckten, wurden auch die Tiere mit ihrem Alter grösser. Im Zuge ihrer Masterarbeit in Verhaltensbiologie beobachtete sie Elefanten im Zoo, um mögliche Verbesserungen in der Haltung zu finden. Neben den beruflichen Tätigkeiten wird auch Rahels Freizeit immer von Tieren begleitet: diverse Haustiere haben ihr Leben schon bereichert und ihr Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang zu Tieren geschaffen.

Bei OceanCare ist Rahel im Bereich Wissenschaft und Bildung tätig. Die Phänomene der Natur an jüngere Generationen weiterzugeben, diese dafür zu begeistern und motivieren, verfolgt Rahel mit Leidenschaft. Schon bei der Vogelwarte Sempach und später beim Zürcher Tierschutz konnte sie Menschen die Wunder der Natur und ihre Fragilität näher bringen. Durch ihre Neugier angetrieben liest sie sich gerne in neue Thematiken ein, führt Studien durch und erstellt Berichte.

Die Zuneigung zum Meer ist Anerkennung für die Natur. Das Studium der Biologie lehrte Rahel, dass alles miteinander vernetzt ist. Auch der Mensch ist Teil dieses Netzes und schon kleine Änderungen können grossflächige Veränderungen mit sich bringen. Egal ob Alge, Fliege oder Hai: Alle Lebewesen sollten mit Respekt behandelt werden und nicht anhand des Nutzens für den Menschen eingestuft und ausgebeutet werden.

Trotz der vielen Hindernisse, welche die Arbeit mit sich bringt und ihrer Liebe zum schwarzen Humor, sieht Rahel die Zukunft nicht düster. Sicherlich sind wir alle Teil des Problems, aber ohne eine gesunde Portion Optimismus und Humor würden wir nie gemeinsam zur Lösung kommen. Darum wäre Rahel auch gerne ein Tiefseekalmar und würde in schwarze Tiefen tauchen und Abenteuer erleben, die niemand anders erlebt hat.

Stefani Westphal Vonesch

Administration

Stefani Westphal Vonesch ist seit 1993 Mitglied von OceanCare. 2001 wurde sie in den Vorstand gewählt, seit 2003 ist sie Vizepräsidentin und seit 2018 Co-Geschäftsleiterin.

Wasser ist Stefani Westphals Element, Wissensdurst eine ihrer zentralen Eigenschaften und Tiere sind ihre grosse Liebe. Aus dem “schnorchelnden“ Kind vom Zürichsee wurde – neben einigen Semestern Zoologie-Studium und einer 10-jährigen Karriere im Marketing – eine professionelle Taucherin. In vielen Jahren als Sporttaucherin und Tauchlehrerin lernte sie den Lebensraum Meer kennen und lieben. Stets fühlte sie sich dabei als Gast in einer erstaunlich anderen Welt. Nicht nur die Schönheit, auch die Gefährdung dieses wunderbaren Teils unserer Erde wurde ihr auf den Tauchgängen immer aufs Neue bewusst. Auch deshalb bedeutet es ihr viel, durch die Mitarbeit bei OceanCare einen Beitrag zur Erhaltung des Lebensraumes Meer leisten zu können.

Dass selbst kleine Massnahmen viel bewirken können, durfte Stefani Westphal in einem Meeresschutzgebiet in Italien über Jahre hinweg beobachten: „Mit jedem Jahr des Industriefischereiverbots nahm die Zahl der Arten und Individuen zu. Die von Natur aus neugierigen Zackenbarsche verloren sogar wieder ihre Angst vor uns Tauchern.“ Wäre die energiegeladene Stefani ein Meerestier, so vielleicht am ehesten ein Hai. Der elegante Langstreckenschwimmer geht, oder besser: schwimmt seit Millionen Jahren unbeirrt und kraftvoll seinen Weg. Neben ihrer Arbeit für OceanCare und im eigenen Unternehmen züchtet Stefani mit Hingabe Rhodesian Ridgebacks. Zu dieser Hunderasse passt auch ihre Leidenschaft für das südliche Afrika, wo sie eine „Basic Ranger“-Ausbildung gemacht hat.

Margarete Neuenschwander

Leiterin Kommunikation und Fundraising

In den USA geboren, in einem berndeutsch-sprechenden Elternhaus in der Ostschweiz aufgewachsen, waren verschiedene Sprachen, Dialekte und Mentalitäten für Margarete Neuenschwander eine Selbstverständlichkeit.

Diese Liebe zu Sprachen und fremden Kulturen führte sie nach der Schulzeit nach Paris, London und schliesslich Zürich, wo sie Literatur- und Sprachwissenschaften studierte. Es folgten weitere Auslandaufenthalte in Schweden und Südasien.

Nach ihrem Studium war sie als Texterin in der Werbung tätig, merkte aber bald, dass sie ihre Fähigkeiten für eine gemeinnützige Sache einsetzen wollte. Dieser Wunsch prägte fortan all ihre beruflichen Stationen: Sie baute die Zweigstelle der Nothilfeorganisation «Médecins Sans Frontières» in der Deutschschweiz auf, die sie 5 Jahre leitete. Weitere Non-Profit-Projekte folgten, unter anderem sieben Jahre bei «Solar Impulse». Nach dem historischen Solarflug um die Welt, war sie bei «Special Olympics» für das Stiftungsfundraising verantwortlich. Zudem engagiert sich Margarete Neuenschwander als Stiftungsrätin in einer Förderstiftung, die weltweit Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Ökologie unterstützt.

Bei OceanCare ist sie seit Mai 2019 tätig. Hier kann sie ihre langjährige Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit, Mittelbeschaffung und dem Aufbau von Netzwerken einmal mehr für eine Sache einsetzen, die ihr am Herzen liegt.

Corinne Bucher

Fundraising, Kampagnen und Online-Kommunikation

Obwohl 429 Kilometer vom Meer aufgewachsen, war Corinne schon immer von der Weite und Wildheit der Ozeane fasziniert.

Ihre Kindheit verbrachte sie am Zürichsee, wo sie ihre Liebe zum Wasser entdeckte. Schon damals war ihr Wunsch gross, den Horizont nach Süden zu öffnen und mehr von der Welt zu sehen, als nur gerade Tsüri. Wen wunderts, dass sie ihre Grundausbildung beim Reiseveranstalter Hotelplan abschloss. Und fortan und für viele Jahre als Reiseberaterin,  Reiseleiterin und “Reisefüdli” die Welt bereiste.

Bis dann der Wechsel in die Kommunikation erfolgte. Ein Masterstudium in strategischer Kommunikation und fast 10 Jahre als Beraterin bei der auf Non-Profit-Organisationen spezialisierten Agentur Spinas Civil Voices hielten Corinne auf Trab.

Seit Anfang 2019 ist Corinne mit Begeisterung bei OceanCare. Sie ist überzeugt, dass eine intakte Tierwelt die Voraussetzung für einen gesunden Planeten ist.

Corinne liebt anspruchsvolle Projekte und Kampagnen. Sie beherrscht die ganze Klaviatur der Medienkanäle und behält wie eine Kapitänin auch bei Sturm das Ziel im Auge.

Hanna Schlegel

Mitarbeiterin Online-Kommunikation & Donor Relations

Hanna hat einen Bachelorabschluss in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften und studierte bis 2019 Rechtswissenschaften. Vor Antritt ihrer Stelle bei OceanCare arbeitete sie unter anderem in der Finanzbranche, in der Forschung und als Lehrperson. Mit ihren vielfältigen Interessen und ihrem breit gefächerten Wissen unterstützt sie OceanCare im Bereich Online Kommunikation und Donor Relations.

Geprägt durch grossartige Lehrkräfte während ihrer Schulzeit, die es verstanden komplexe Umweltthemen verständlich und als bedeutsam zu vermitteln, erwuchs in Hanna schon früh der Wunsch, sich beruflich im Bereich des Umweltschutzes zu engagieren.

Als Segelfan, Paddlerin und passionierte Wasserratte war es für sie naheliegend, sich dem Meeresschutz zu widmen. Denn Überfischung, unkontrollierte Abfallentsorgung und Rohstoffabbau fordern ihren Tribut und lassen die Meeresbewohner als besonders schutzbedürftig erscheinen.

Hanna versteht es als ihre Aufgabe, mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für das maritime Gleichgewicht zu schärfen und damit möglichst viele Menschen für die Anliegen des Meeres-, Tier- und Artenschutzes zu gewinnen. Denn eines ist klar: Das Schicksal der Meere und ihrer Bewohner betrifft uns alle.

Ed Lüber

Shop-Administration

Ed Lüber war einer der ersten Unterstützer von OceanCare. Aus Liebe zum Meer gehörten Tauchen, Windsurfen und Wellenreiten seit 1967 zu seinem Leben. Ab 1970 arbeitete er als Tauchlehrer in der Türkei, Ostafrika, auf den Malediven und im Mittelmeer, in den Wintermonaten als Bauführer im Wasserbau und als Berufstaucher in allen Schweizer Gewässern. Der Meeresschutz war ihm schon immer ein Anliegen und Taten sind ihm hier – wie auch sonst im Leben – lieber als grosse Worte. So brachte er beispielsweise auf den Malediven jede Nacht die von den Feriengästen eingesammelten Muscheln und Korallen wieder ins Meer zurück.

Nach seiner Ausbildung zum Hochsee-Skipper wurde Ed Lüber Leiter des technischen Bereiches des Walforschungsprogrammes von OceanCare, das er über zehn Jahre aktiv begleitete. Über viele Jahre war er zudem Redaktor der damaligen News-Publikation für die Mitglieder des Vereins und setzte sich mit Beiträgen in Fachzeitschriften für den Schutz der Meere ein. Eines seiner schönsten Erlebnisse war die Begegnung mit einem Walhai. Besonders beeindruckt haben ihn damals übrigens die Bootsboys, die ihn mit allen Mitteln vom Wasser fernhalten wollten – sie hielten das Tier für einen gefährlichen Tigerhai. Angetan haben es ihm aber auch weniger spektakuläre Arten wie die Zackenbarsche – vielleicht weil sie so gut zu seiner ruhigen Persönlichkeit passen: Ganz still warten sie auf Beute, nur die Augen bewegen sich, doch wenn es darauf ankommt, reagieren sie blitzschnell.

Auch jetzt, im Unruhestand, ist Ed Lüber OceanCare treu geblieben. Wenn er nicht gerade mit seiner Hündin unterwegs ist, betreut er den Shop und ist die gute Seele des Teams.

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Wir, OceanCare (Vereinssitz: Schweiz), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
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