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Team

Sigrid Lüber

Präsidentin und Gründerin

Der Lebensweg von Sigrid Lüber veränderte sich 1989 innerhalb von Minuten: Beim Tauchen im Indischen Ozean fand sie sich plötzlich umringt von Delphinen. Sie verstand die Begegnung als Auftrag, sich für das Leben im Meer einzusetzen. Zurück in der Schweiz gründete sie OceanCare. 

Von Beginn an war es Sigrid Lüber ein Anliegen, internationale Prozesse im Sinne der Meeresbewohner zu beeinflussen. 1992 nahm sie erstmals an einer Tagung der Internationalen Walfangkommission teil. Wenige Jahre später entlarvte sie mit einem Rechtsgutachten zum «Stimmenkauf» die Einflussnahme Japans auf das Stimmverhalten von einigen Mitgliedstaaten. Anhand chemischer Analysen thematisierte sie die Kontaminierung des Walfleischs mit Schadstoffen und das Gesundheitsrisiko des Walfleischkonsums in diesem Gremium.

Ab 2004 nahm Sigrid Lüber an allen UNO-Konferenzen teil, bei denen die Meere im Fokus standen. Sie hat ausgezeichnete Kontakte zu Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern etabliert, brisante Themen wie den Unterwasserlärm auf die Agenden gebracht und sich dafür eingesetzt, dass die Umsetzung internationaler Beschlüsse mittels Compliance-Mechanismen überprüft wird. Ihrer hervorragenden Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der Expertise, die sie innerhalb ihrer Organisation aufgebaut hat, ist es zu verdanken, dass OceanCare 2011 den Status als UNO-Sonderberaterin für Meeresfragen erhielt.   

Mehr als drei Jahrzehnte lang prägte Sigrid Lüber wichtige Aspekte der internationalen Meerespolitik. Mit ihrem visionären Gespür für sich anbahnende Gefahren sowie einer ausgewogenen Mischung aus Pragmatismus und Engagement, diplomatischem Geschick und mutiger Konsequenz hat sie massgeblich dazu beigetragen, dass OceanCare von internationalen Gremien und Wissenschaftsexpertinnen und -experten respektiert und geschätzt wird.

Anfang 2022 hat Sigrid Lüber die strategische und operative Leitung von OceanCare in die Hände von Fabienne McLellan gelegt. Sie bleibt der Organisation als Präsidentin verpflichtet, ist weiterhin Repräsentantin von OceanCare, übernimmt Governance-Aufgaben, unterstützt das Team als Mentorin und sichert mit ihrem profunden Fachwissen die Qualität der Arbeit im Meeresschutz.

Fabienne McLellan

Geschäftsführerin

Früh wurde Fabienne McLellan vom Fernweh gepackt. Sie bereiste zahlreiche Länder und lebte in Vancouver, San Diego, Melbourne und London. Seit 2014 ist sie zurück in ihrem Heimatland Schweiz.

Fabienne McLellan sammelte langjährige Berufserfahrung im Finanzsektor und schloss einen Bachelor-Studiengang in Kommunikation und Wirtschaft an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ab. Ihren Master-Studiengang in Umweltschutz und Nachhaltigkeit absolvierte sie an der Monash University in Melbourne. 2009 stiess sie als Volontärin zu OceanCare, danach arbeitete sie in London für Meereskampagnen, bis sie nach ihrer Rückkehr in der Schweiz 2014 als festes Teammitglied zu OceanCare zurückkehrte. Sie leitete die Öffentlichkeitsarbeit sowie das Tier- und Artenschutzprogramm, beschäftigt sich 2016 mit der Plastikproblematik und trat 2018 zusätzlich als Co-Leiterin Internationale Zusammenarbeit in die Fussstapfen von Sigrid Lüber.

Seit 2021 ist sie Mitglied des Leitungsausschusses der von OceanCare und Dr. Claire Petros gegründeten Sea Turtle Rescue Alliance und berät die internationale Meeresschildkröten-Allianz in Policy-Fragen.

Anfang 2022 übernahm Fabienne McLellan die operative und strategische Geschäftsführung von OceanCare. Mit fundiertem Fachwissen, leidenschaftlichem Engagement und grossem Kommunikationstalent verfügt sie über alle Fähigkeiten auf, die es braucht, um die Organisation erfolgreich in die Zukunft zu führen.   

Inhaltlich verantwortet Fabienne McLellan weiterhin das Plastikprogramm sowie – gemeinsam mit Nicolas Entrup – das Tier- und Artenschutzprogramm. Die Arbeit in internationalen Gremien bleibt dabei ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Mit den Policy-Expertinnen und -Experten von OceanCare begleitet sie die Verhandlungen für ein UNO-Hochseeabkommen, entwickelt Strategien zur Eindämmung der Meeresverschmutzung mit Plastik und Lärm, wirkt an der Neuausrichtung von Verträgen wie jenem der Internationalen Walfangkommission mit und setzt sich für eine konsequente Umsetzung von Umweltabkommen mit entsprechender Sanktionierung von Vertragsbrüchen ein. 

Nicolas Entrup

Leiter Internationale Zusammenarbeit

Nicolas Entrup widmet seine berufliche Tätigkeit seit mehr als zwei Jahrzehnten dem Tier-, Arten- und Umweltschutz. Er verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz, was die Arbeit in multilateralen Umweltabkommen sowie in Gremien der EU betrifft, und pflegt einen regen Austausch mit Interessensvertreterinnen und -vertretern aus Politik und Wirtschaft. Nicolas Entrup engagiert sich in diversen wissenschaftlichen und politischen Arbeitsgruppen für den Schutz der Meereswelt, wobei er auf konkrete Ergebnisse pocht, die den Meerestieren messbare Vorteile bringen sollen. 

Seit 2011 ist Nicolas Entrup Teil von OceanCare. Er prägt die Organisation in ihrer strategischen Ausrichtung mit und bereichert sie durch sein grosses Netzwerk internationaler Kontakte. Im Tier- und Artenschutzprogramm arbeitet er insbesondere an Initiativen zur Beendigung der Jagd auf Wale und seit 2018 verantwortet er das Programm zur Reduktion von Unterwasserlärm. Anfang 2022 übernahm er die Leitung der internationalen Zusammenarbeit von OceanCare.  

Mit seiner kleinen und feinen Wiener Kampagnenagentur SHIFTING VALUES arbeitet Nicolas Entrup in den Bereichen Klima und Tierschutz auch an eigenen Projekten.

Margarete Neuenschwander

Leiterin Fundraising

In den USA geboren, in einem berndeutsch-sprechenden Elternhaus in der Ostschweiz aufgewachsen, waren verschiedene Sprachen, Dialekte und Mentalitäten für Margarete Neuenschwander eine Selbstverständlichkeit.

Diese Liebe zu Sprachen und fremden Kulturen führte sie nach der Schulzeit nach Paris, London und schliesslich Zürich, wo sie Literatur- und Sprachwissenschaften studierte. Es folgten weitere Auslandaufenthalte in Schweden und Südasien.

Nach ihrem Studium war sie als Texterin in der Werbung tätig, merkte aber bald, dass sie ihre Fähigkeiten für eine gemeinnützige Sache einsetzen wollte. Dieser Wunsch prägte fortan all ihre beruflichen Stationen: Sie baute die Zweigstelle der Nothilfeorganisation «Médecins Sans Frontières» in der Deutschschweiz auf, die sie 5 Jahre leitete. Weitere Non-Profit-Projekte folgten, unter anderem sieben Jahre bei «Solar Impulse». Nach dem historischen Solarflug um die Welt, war sie bei «Special Olympics» für das Stiftungsfundraising verantwortlich. Zudem engagiert sich Margarete Neuenschwander als Stiftungsrätin in einer Förderstiftung, die weltweit Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Ökologie unterstützt.

Bei OceanCare ist sie seit Mai 2019 tätig. Hier kann sie ihre langjährige Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit, Mittelbeschaffung und dem Aufbau von Netzwerken einmal mehr für eine Sache einsetzen, die ihr am Herzen liegt.

Vera Bürgi

Organisationskommunikation

Vera Bürgi hat an den Universitäten Lausanne und Zürich Kunstgeschichte studiert. Sie verfügt über langjährige Kommunikationserfahrung unter anderem in den Bereichen Kultur und Umweltschutz.

2003 begann ihre Tätigkeit für OceanCare. Zunächst verantwortete Vera Bürgi die Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit sowie Teile des Fundraisings. Von 2013 bis 2019 war sie Geschäftsleiterin der Organisation und teilte danach die Führungsverantwortung mit Sigrid Lüber, bis Fabienne McLellan 2022 das Ruder übernahm.

Heute bringt Vera Bürgi ihre langjährige Sachkenntnis im Meeresschutz und ihre ausgeprägten sprachlichen Fähigkeiten in die Organisationkommunikation von OceanCare ein.

Parallel zum Einsatz für die Meere arbeitet Vera Bürgi als Trainerin und Coach mit dem an der Universität Zürich entwickelten wissenschaftsbasierten Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) für Selbstmanagement. Sie ist Co-Autorin eines ZRM-Sachbuchs.

Johannes Müller

Ocean Policy Experte

Johannes-Alexander Müller studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien und absolvierte anschließend den Master „Terrorismus und politischer Gewalt“ am Handa Centre for the Study of Terrorism and Political Violence (CSTPV) an der University of St Andrews. Anschließend promovierte er an der School of International Relations der University of St. Andrews. Thema der Promotion war eine kritische Bewertung der Rolle der Vereinten Nationen und ihrer Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus von den 1970er Jahren bis heute. Sein aktuelles Forschungsinteresse ist der Zusammenhang zwischen Klimawandel, Ressourcenknappheit und Frieden (“Klimakonflikt”).

Bei OceanCare arbeitet er an Fragen der internationalen Umwelt-Governance mit besonderem Fokus auf Abläufe innerhalb multilateraler Umweltabkommen (MEAs) und der Vereinten Nationen, einschließlich der Bemühungen um ein internationales rechtsverbindliches Instrument zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der marinen biologischen Vielfalt von Gebieten jenseits nationaler Gerichtsbarkeit (BBNJ-Instrument). Ziel seiner derzeitigen Arbeit, ist es die Auswirkungen von Unterwasserlärm, auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel, in internationalen Gremien Gehör zu verschaffen und auf der Umsetzung bestehender Umweltverpflichtungen hinzuwirken.

Mark Simmonds

Leiter Wissenschaft

Mark Simmonds wuchs an der Südküste Englands mit dem Meer auf. Hier hat seine Faszination für Meerestiere ihren Ursprung. Er widmete den Grossteil seiner wissenschaftlichen Laufbahn, die sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt, den Gefährdungen der marinen Tierwelt, insbesondere der Meeressäuger, und hat sowohl im universitären Bereich als auch bei NGOs gearbeitet. Seine mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen behandeln eine grosse Bandbreite an Themen, darunter Unterwasserlärm und chemische Verschmutzung, Plastikverschmutzung und Klimawandel. Er ist auch Autor mehrerer Bücher. Ein grosser Teil seiner Arbeit konzentrierte sich auf Wale und ihre Bedrohungen, darunter der Walfang, und so ist er seit mehr als einem Vierteljahrhundert Mitglied des Wissenschaftsausschusses der Internationalen Walfangkommission (IWC).

Im Jahr 2020 wurde Mark die Ehre zuteil, zum Scientific Councillor for Marine Pollution der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) ernannt zu werden. Bereits 2019 führte er den Vorsitz beim dritten IWC-Workshop zum Thema Plastikverschmutzung in den Meeren. Er leitete erfolgreich verschiedene weitere IWC-Workshops und ist auch Vorsitzender der UK Marine Animal Rescue Coalition.

Er ist Visiting Research Fellow an der Universität Bristol.

Mark verstärkt das OceanCare-Team als Director of Science, um die wissenschaftlichen Grundlagen unserer Arbeitsprogramme, auch in internationalen Gremien, weiter zu stärken.

Sandra Striegel_OceanCare_copyright Gerry Nitsch_2022_A1

Sandra Striegel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sandra Striegel liebt die Meereswelt und hat diese zu ihrem beruflichen Mittelpunkt gemacht. An der ETH Zürich schloss sie ein Bachelorstudium in Umweltnaturwissenschaften ab. Ihren Master in Meeresbiologie absolvierte sie an der niederländischen Rijksuniversiteit Groningen.

Sie wirkte an Walforschungsprojekten in Kanada mit und erkundete im Mittelmeer die Ökosysteme felsiger Küsten. Besonderes Interesse hat Sandra Striegel an den Auswirkungen des Klimawandels: Sie untersuchte dessen Folgen für die Meeresschildkröten in der Karibik, spürte der Fähigkeit von Korallen nach, sich an wärmeres und saureres Wasser anzupassen, und untersuchte das Potenzial grosser Walarten, die Folgen der Erderwärmung im Ozean abzumildern und dessen Ökosysteme in der Balance zu halten. Ihr bisher letztes Forschungsprojekt widmete sie den Konsequenzen der immer häufigeren und intensiveren marinen Hitzewellen für das Leben im Meer.

Seit 2021 ist Sandra Striegel bei OceanCare an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Policy tätig. Sie schreibt dabei auch über das Meer und versteht es, die Leserinnen und Leser ihrer Texte für jene Welt zu begeistern, die ihr am Herzen liegt.

Chérine Baumgartner

Mitarbeiterin Wissenschaft

Seit Chérine im Alter von fünf Jahren ihren ersten Finnwal gesehen hat, ist sie vom Meer und seiner Megafauna fasziniert – eine Leidenschaft, die sie zur Umweltnaturwissenschaftlerin an der ETH Zurich werden liess. Ihr Hauptforschungsinteresse gilt der sozialen Komplexität von Megafauna, insbesondere der akustischen Kommunikation von Orcas. In ihrem eigenen Forschungsprojekt untersucht sie die Rolle der akustischen Signale bei der Koordination, wenn Orcas Heringe jagen. Während solche Daten eine wichtige Grundlage für den effektiven Schutz der Tiere liefern, engagiert sie sich nun bei OceanCare an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Policy. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitet sie mit in den Bereichen Fischerei mit Fokus auf den Schutz von Haien und die Arbeitsprogramme zum Schutz von Walen und Delphinen.

Stefani Westphal Vonesch

Administration

Stefani Westphal Vonesch ist seit 1993 Mitglied von OceanCare. 2001 wurde sie in den Vorstand gewählt, seit 2003 ist sie Vizepräsidentin.

Wasser ist Stefani Westphals Element, Wissensdurst eine ihrer zentralen Eigenschaften und Tiere sind ihre grosse Liebe. Aus dem “schnorchelnden“ Kind vom Zürichsee wurde – neben einigen Semestern Zoologie-Studium und einer 10-jährigen Karriere im Marketing – eine professionelle Taucherin. In vielen Jahren als Sporttaucherin und Tauchlehrerin lernte sie den Lebensraum Meer kennen und lieben. Stets fühlte sie sich dabei als Gast in einer erstaunlich anderen Welt. Nicht nur die Schönheit, auch die Gefährdung dieses wunderbaren Teils unserer Erde wurde ihr auf den Tauchgängen immer aufs Neue bewusst. Auch deshalb bedeutet es ihr viel, durch die Mitarbeit bei OceanCare einen Beitrag zur Erhaltung des Lebensraumes Meer leisten zu können.

Dass selbst kleine Massnahmen viel bewirken können, durfte Stefani Westphal in einem Meeresschutzgebiet in Italien über Jahre hinweg beobachten: „Mit jedem Jahr des Industriefischereiverbots nahm die Zahl der Arten und Individuen zu. Die von Natur aus neugierigen Zackenbarsche verloren sogar wieder ihre Angst vor uns Tauchern.“ Wäre die energiegeladene Stefani ein Meerestier, so vielleicht am ehesten ein Hai. Der elegante Langstreckenschwimmer geht, oder besser: schwimmt seit Millionen Jahren unbeirrt und kraftvoll seinen Weg. Neben ihrer Arbeit für OceanCare und im eigenen Unternehmen züchtet Stefani mit Hingabe Rhodesian Ridgebacks. Zu dieser Hunderasse passt auch ihre Leidenschaft für das südliche Afrika, wo sie eine „Basic Ranger“-Ausbildung gemacht hat.

Corinne Bucher

Public Fundraising & Online-Kampagnen

Obwohl 429 Kilometer vom Meer aufgewachsen, war Corinne schon immer von der Weite und Wildheit der Ozeane fasziniert.

Ihre Kindheit verbrachte sie am Zürichsee, wo sie ihre Liebe zum Wasser entdeckte. Schon damals war ihr Wunsch gross, den Horizont nach Süden zu öffnen und mehr von der Welt zu sehen, als nur gerade Tsüri. Wen wunderts, dass sie ihre Grundausbildung beim Reiseveranstalter Hotelplan abschloss. Und fortan und für viele Jahre als Reiseberaterin,  Reiseleiterin und “Reisefüdli” die Welt bereiste.

Bis dann der Wechsel in die Kommunikation erfolgte. Ein Masterstudium in strategischer Kommunikation und fast 10 Jahre als Beraterin bei der auf Non-Profit-Organisationen spezialisierten Agentur Spinas Civil Voices hielten Corinne auf Trab.

Seit Anfang 2019 ist Corinne mit Begeisterung bei OceanCare. Sie ist überzeugt, dass eine intakte Tierwelt die Voraussetzung für einen gesunden Planeten ist.

Corinne liebt anspruchsvolle Projekte und Kampagnen. Sie beherrscht die ganze Klaviatur der Medienkanäle und behält wie eine Kapitänin auch bei Sturm das Ziel im Auge.

Hanna Schlegel

Online-Kommunikation & Donor Relations

Hanna hat einen Bachelorabschluss in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften und studierte bis 2019 Rechtswissenschaften. Vor Antritt ihrer Stelle bei OceanCare arbeitete sie unter anderem in der Finanzbranche, in der Forschung und als Lehrperson. Mit ihren vielfältigen Interessen und ihrem breit gefächerten Wissen unterstützt sie OceanCare im Bereich Online Kommunikation und Donor Relations.

Geprägt durch grossartige Lehrkräfte während ihrer Schulzeit, die es verstanden komplexe Umweltthemen verständlich und als bedeutsam zu vermitteln, erwuchs in Hanna schon früh der Wunsch, sich beruflich im Bereich des Umweltschutzes zu engagieren.

Als Segelfan, Paddlerin und passionierte Wasserratte war es für sie naheliegend, sich dem Meeresschutz zu widmen. Denn Überfischung, unkontrollierte Abfallentsorgung und Rohstoffabbau fordern ihren Tribut und lassen die Meeresbewohner als besonders schutzbedürftig erscheinen.

Hanna versteht es als ihre Aufgabe, mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für das maritime Gleichgewicht zu schärfen und damit möglichst viele Menschen für die Anliegen des Meeres-, Tier- und Artenschutzes zu gewinnen. Denn eines ist klar: Das Schicksal der Meere und ihrer Bewohner betrifft uns alle.

Ed Lüber

Shop-Administration

Ed Lüber war einer der ersten Unterstützer von OceanCare. Aus Liebe zum Meer gehörten Tauchen, Windsurfen und Wellenreiten seit 1967 zu seinem Leben. Ab 1970 arbeitete er als Tauchlehrer in der Türkei, Ostafrika, auf den Malediven und im Mittelmeer, in den Wintermonaten als Bauführer im Wasserbau und als Berufstaucher in allen Schweizer Gewässern. Der Meeresschutz war ihm schon immer ein Anliegen und Taten sind ihm hier – wie auch sonst im Leben – lieber als grosse Worte. So brachte er beispielsweise auf den Malediven jede Nacht die von den Feriengästen eingesammelten Muscheln und Korallen wieder ins Meer zurück.

Nach seiner Ausbildung zum Hochsee-Skipper wurde Ed Lüber Leiter des technischen Bereiches des Walforschungsprogrammes von OceanCare, das er über zehn Jahre aktiv begleitete. Über viele Jahre war er zudem Redaktor der damaligen News-Publikation für die Mitglieder des Vereins und setzte sich mit Beiträgen in Fachzeitschriften für den Schutz der Meere ein. Eines seiner schönsten Erlebnisse war die Begegnung mit einem Walhai. Besonders beeindruckt haben ihn damals übrigens die Bootsboys, die ihn mit allen Mitteln vom Wasser fernhalten wollten – sie hielten das Tier für einen gefährlichen Tigerhai. Angetan haben es ihm aber auch weniger spektakuläre Arten wie die Zackenbarsche – vielleicht weil sie so gut zu seiner ruhigen Persönlichkeit passen: Ganz still warten sie auf Beute, nur die Augen bewegen sich, doch wenn es darauf ankommt, reagieren sie blitzschnell.

Auch jetzt, im Unruhestand, ist Ed Lüber OceanCare treu geblieben. Wenn er nicht gerade mit seiner Hündin unterwegs ist, betreut er den Shop und ist die gute Seele des Teams.

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Wir, OceanCare (Vereinssitz: Schweiz), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
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