Fabienne McLellan

Fabienne McLellan

Chief Executive Officer (CEO)

Früh wurde Fabienne McLellan vom Fernweh gepackt. Sie bereiste zahlreiche Länder und lebte in Vancouver, San Diego, Melbourne und London. Seit 2014 ist sie zurück in ihrem Heimatland Schweiz.

Fabienne McLellan sammelte langjährige Berufserfahrung im Finanzsektor und schloss einen Bachelor in Kommunikation und Wirtschaft an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ab. Ihren Master in Umweltschutz und Nachhaltigkeit absolvierte sie an der Monash University in Melbourne. 2009 stiess sie als Volontärin zu OceanCare und wurde nach ihrer Rückkehr aus London, wo sie Berufserfahrung im Bereich Meereskampagnen sammelte, 2014 festes Teammitglied. Sie leitete die Öffentlichkeitsarbeit sowie das Tier- und Artenschutzprogramm, beschäftigt sich seit 2016 mit der Meeresverschmutzung durch Plastik und trat 2018 als Co-Leiterin Internationale Zusammenarbeit in die Fussstapfen von Sigrid Lüber.

Anfang 2022 übernahm Fabienne McLellan die operative und strategische Geschäftsführung von OceanCare. Mit ihrer fachlichen Expertise, ihrer internationalen Erfahrung und ihrem langjährigen Engagement für den Meeresschutz leitet sie als CEO die Organisation und setzt sich gemeinsam mit ihrem Team dafür ein, die Ozeane zu schützen.

Inhaltlich verantwortet Fabienne McLellan weiterhin das Plastikprogramm sowie gemeinsam mit Nicolas Entrup das Tier- und Artenschutzprogramm. Seit 2026 ist sie Mitglied des Leitungsausschusses der High Seas Alliance und seit 2021 gehört sie dem Leitungsausschuss der Sea Turtle Rescue Alliance an und berät die internationale Meeresschildkröten-Allianz in Policy-Fragen.

Internationale Policy-Prozesse bilden weiterhin den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Mit den Policy-Expert:innen von OceanCare begleitet sie die Umsetzung des UNO-Hochseeabkommen, entwickelt Strategien zur Eindämmung der Meeresverschmutzung mit Plastik und Lärm, wirkt an der Neuausrichtung von Verträgen wie jenem der Internationalen Walfangkommission mit und setzt sich für die konsequente Umsetzung der Ziele multilateraler Umweltabkommen einschliesslich angemessener Sanktionen bei Vertragsverletzungen ein.