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Plastikverschmutzung

Über 400 Millionen Tonnen Kunststoffe werden pro Jahr produziert. Davon landen rund 9 Millionen Tonnen in den Ozeanen und töten Hunderttausende Wale, Delphine, Meeresschildkröten, Robben und andere Meerestiere. Besonders Einwegplastik generiert gigantische Müllmengen.

Kunststoffe sind beliebt, weil sie günstig, robust und langlebig sind. Die Schattenseite: Plastik zerfällt äusserst langsam in immer kleinere Teile und wird zu Mikroplastik, das sich mittlerweile in grossen Mengen in allen Meeren, in Seen, Flüssen, Böden und in unseren Körpern befindet.

Trotz der bereits verheerenden Situation will die Plastikindustrie ihre Produktion in den kommenden Jahren um rund 30 Prozent steigern. Ein gefährlicher Trend.

Fakten zum Plastikproblem →

Fakten zu Mikroplastik →

Publikationen zu Plastik →

 

Das Problem an der Wurzel packen: Gesetzliche Grundlagen schaffen

OceanCare drängt auf verbindliche Richtlinien, die zu einer Reduktion der Produktion und des Verbrauchs von Plastik führen. Nur so kann die Abfallflut eingedämmt werden.

  • International fordert OceanCare als UNO-Sonderberaterin und als Mitglied der Koalition Break Free From Plastic gesetzliche Vorgaben zu Produktion und Entsorgung von Plastik. Plastikhersteller sollen Inhaltsstoffe deklarieren; giftige Chemikalien gehören verboten.
  • In Europa engagiert sich OceanCare als Teil von Seas at Risk dafür, dass die Kunststoff-Strategie und die Einwegplastik-Richtlinie der Europäischen Union (EU) auch wirklich umgesetzt werden.
  • In der Schweiz will OceanCare erreichen, dass der Bund analog der EU den Umgang mit Einwegplastik reguliert. An das Schweizer Parlament erging der Appell, sich für ein globales Plastikabkommen stark zu machen.

Hilfe leisten: Rettung von verletzten Meerestieren

Plastikmüll bedroht Wale, Delphine, Robben und viele weitere Meerestiere. Sie halten ihn für Nahrung und verhungern, weil unverdauliche Kunststoffe den Magen verstopfen. Im Meer «entsorgte» Fischernetze werden zu tödlichen Fallen, in denen sich die Tiere verfangen und ertrinken. OceanCare arbeitet weltweit mit Zentren zusammen, die verletzte und gestrandete Meerestiere retten, gesund pflegen und wieder auswildern. Dieses Tierrettungsnetzwerk wächst laufend.

 

Meeresschildkröten sind weltweit akut gefährdet. So tragen wir zu ihrer Rettung bei.

 

Immer mehr Tiere verfangen sich in herumtreibenden Fischernetzen. Magazin zum Thema Geisternetze.

Unsere Partnerorganisation Save the Med rettet im Mittelmeer Meerestiere, die sich im Plastikmüll verheddert haben.

Weniger ist mehr: Die Bewegung «I Care»

Immer mehr Menschen wollen ihren Umgang mit Plastik verändern. Mittlerweile ist klar, dass wir alle weniger Plastik verbrauchen und unseren Kunststoffmüll sachgerecht entsorgen müssen. Die Bewegung «I Care» von OceanCare führt Menschen zusammen, die etwas verändern wollen. Machen Sie mit bei #plasticdiet

Einwegplastik ist ein Problem für unsere Natur. Willst du Teil der Lösung sein? Dann mach mit bei der I Care #plasticdiet.

Die deutsche Rockband ITCHY engagiert sich gemeinsam mit OceanCare für einen achtsameren Umgang mit Einwegplastik.

Gefahr eindämmen: Abfall aus der Natur entfernen

Plastik ist heute omnipräsent – in unserer unmittelbaren Umgebung, aber auch in vermeintlich unberührten Regionen des Planeten. Damit Plastikabfälle nicht in Seen, Flüsse und ins Meer gelangen, organisiert und unterstützt OceanCare Aufräumaktionen. Müll wird aus der Natur entfernt und das Problem öffentlich sichtbar gemacht.

 

Äufraumaktion am und im See in Zürich anlässlich des jährlichen World Cleanup Day.

Unsere Partnerorganisation Trash Hero reinigt weltweit Strände mit Freiwilligen.

Warnung: Plastik kann der Gesundheit schaden

Kunststoffe bestehen aus Erdöl und Erdgas. In der Produktion werden Chemikalien beigemischt, so etwa hormonaktive Weichmacher wie Phthalate oder toxische Flammschutzmittel aus Brom. Lebensmittelverpackungen enthalten bis zu 12 000 teils toxische Substanzen, wovon manche aus der Verpackung in die Lebensmittel übergehen. Beim Essen nehmen wir so mitunter auch einen unsichtbaren Cocktail giftiger Substanzen zu uns. OceanCare will erreichen, dass die Kunststoffindustrie die Inhaltsstoffe ihrer Produkte deklarieren muss und besonders giftige Chemikalien nicht mehr verwenden darf.

Interview → Virenschutz durch Plastik ist eine Illusion

Interview → Wenn Plastik krank macht. Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Nov. 2020

Mehrwegmasken – damit Sie und die Meere gesund bleiben

 

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Wir, OceanCare (Vereinssitz: Schweiz), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
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