
Die Schweiz im Plastikstress
Der Podcast von OceanCare nimmt das Plastikproblem unter die Lupe und macht deutlich, dass es bei nachhaltigen Lösungen um weit mehr als Mülltrennung und Recycling geht.
Am 28. August 2025 haben OceanCare und The Trash Traveler in Bern Plastikmüll in Kunst verwandelt und die Schweizer Behörden aufgefordert, die Plastikflut einzudämmen. Die Aktion machte deutlich: Die Plastikverschmutzung ist enorm, sie ist sichtbar – und betrifft uns alle.
OceanCare übermittelte eine Petition mit 13’187 Unterschriften, die den Schweizer Bundesrat in die Pflicht nimmt: Er soll den gesetzlichen Spielraum, den das Schweizer Umweltschutzgesetz bietet, nutzen und unnötiges Einwegplastik – etwa für Takeaway-Verpackungen, Plastiksäcke oder Mikroplastik in Pflegeprodukten – verbieten.
Plastik verbrauchen Schweizer:innen pro Jahr.
Plastik landen in der Schweiz jährlich in der Natur.
Mikroplastik gelangen jedes Jahr über Schweizer Flüsse ins Meer.
des Plastikmülls werden in der Schweiz verbrannt – nur 10-15% wird recyclet oder wiederverwertet.

Die Schweiz ist Europas Schlusslicht in der Einweg-Plastikreduktion. Das muss sich ändern!
Der Bundesrat ist aufgefordert, die Plastikflut einzudämmen und das Umweltschutzgesetz konsequent anzuwenden: Unnötige Einwegplastik-Artikel wie Takeaway-Verpackungen, Plastiktüten und Mikroplastik in Pflege- und Kosmetikprodukte müssen verboten werden.

Wie schlimm ist die Plastiksituation in der Schweiz? Welchen Spielraum lässt die Schweizer Gesetzgebung zu, um die Plastikflut einzudämmen? Was kann und muss die Schweizer Regierung tun?

Der Podcast von OceanCare nimmt das Plastikproblem unter die Lupe und macht deutlich, dass es bei nachhaltigen Lösungen um weit mehr als Mülltrennung und Recycling geht.