Petititon gegen Norwegens Walfang

Kommerzieller Walfang in Norwegen

Trotz 30 Jahren Walfangverbot – die meisten Wale werden in europäischen Gewässern gejagt!

Wussten Sie, dass in europäischen Gewässern mehr Wale bejagt und getötet werden als durch die japanische Walfangflotte?

Norwegen hat sich in den vergangenen Jahren zur weltgrössten Walfangnation entwickelt und auch Island bejagt Wale aus kommerziellen Gründen.

OceanCare ist der Überzeugung, dass insbesondere europäische Staaten, darunter allen voran die Europäische Union nicht tatenlos zusehen darf, was in ihren angrenzenden Gewässern geschieht. Wir fordern die vollständige Umsetzung des weltweit gültigen Moratoriums für den kommerziellen Walfang!

Ihre Stimme für Wale

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella!

Uns bleibt nicht viel Zeit. Am 20. Oktober 2016 beginnt die 66. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC).

Stopp des kommerziellen Walfangs

Sehr geehrter EU-Umweltkommissar Vella

In der Europäischen Union sind Wale streng vor Bejagung geschützt.
Seit dem Jahr 1986 – seit 30 Jahren – ist weltweit ein kommerzielles Walfangverbot in Kraft.

Ungeachtet dessen wurden in den vergangenen Jahren in europäischen Gewässern durch Norwegen und Island weit mehr Wale getötet als durch die japanische Walfangflotte.

Ich bin der Überzeugung, dass die Europäische Union Verantwortung trägt, um insbesondere einen solchen Misstand in angrenzenden Gewässern an der Internationalen Walfangkommission (IWC) anzuprangern und aktiv für eine sofortige Einstellung der kommerziellen Walfangaktivitäten einzutreten.

Die Fakten:

  • Norwegen hat sich zur weltgrössten Walfangnation entwickelt. 2014/2015 wurden mehr Grosswale getötet als Japan und Island zusammen. Allein in den letzten beiden Jahren hat Norwegen 1’396 Wale getötet.
  • In Island fielen in der selben Zeit 345 Wale den Harpunen zum Opfer, in Japan 663.

Die Europäische Union hat eine gemeinsame verbindliche Position zum Thema Walfang, in der sie den Erhalt des Moratoriums zum Ziel erklärt hat. Es ist jedoch bedauerlich, dass es seit dem Jahr 2001 keine Initiative an der IWC gab, die einen Appell zur Einstellung der fortlaufenden kommerziellen Walfangaktivitäten gab. Auch für die bevorstehende Tagung ist keine Initiative vorgesehen, für eine Einstellung der Walfangaktivitäten in europäischen Gewässern zu werben. Damit schweigt eine wichtige Kraft, nämlich jene von mehr als 25 IWC Mitgliedsstaaten gegenüber Aktivitäten in Nachbargewässern, die ein Grossteil der Bevölkerung verurteilt.

Erreichte Unterschriften