Erfolge

Meilensteine seit 1989

Latests successes

2015

Als Co-Autorin stellt OceanCare dem Wissenschaftskomitee des Schutzabkommens der Mittelmeer-Anrainerstaaten für Wale und Delphine die Studie «Overview of the Noise Hotspots in the ACCOBAMS Area» vor. Diese bietet erstmals eine Übersicht, an welchen Orten im Mittelmeer der Mensch mit welchen Technologien Lärm erzeugt.

Im Juni beugt sich die Ölindustrie massiven Protesten gegen seismische Untersuchungen um die Balearen. Der britische Ölkonzern Cairn Energy zieht vier Anfragen für Ölexplorationslizenzen im Golf von Valencia zurück.

Die US Navy beugt sich dem Druck einer Vernehmlassung der Organisationen NRDC und OceanCare und verzichtet für drei Jahre auf den Einsatz aktiver Sonarsysteme und explosiver Munition bei Manövern im Pazifik. Betroffen sind wichtige marine Lebensräume um Hawaii und vor Kalifornien.

Der Informationsflyer über die Plastik-Vermüllung der Ozeane und deren Folgen für das Leben im Meer wird auf Griechisch übersetzt. Damit liegt der Flyer bereits in sieben Sprachen vor und wird von lokalen Partnerorganisationen auf drei Kontinenten für Umweltbildung genutzt.

Der High Seas Alliance gelingt ein Durchbruch: Die UNO-Generalversammlung beschliesst die Entwicklung eines internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt ausserhalb nationaler Gesetzgebung. OceanCare wird eingeladen, an den Treffen der UN-Arbeitsgruppe, die das Hochsee-Abkommen in den nächsten zwei Jahren ausarbeitet, teilzunehmen.

OceanCare und die Organisation Mundo Azul dokumentieren im Kurzfilm „Peru’s Blood Red Ocean“ das Abschlachten der Delphine und Haie Peru. Der Film wird an die peruanische Regierung, an weltweit alle peruanischen Botschaften und an Fischerei- und Artenschutzabkommen geschickt. Am renommierten Naturfilmfestival Eckernförde (D) wird er mit einen Sonderpreis ausgezeichnet.

Im EU-Parlament wird die Koalition Dolphinaria-Free Europe (DFE) gegründet. Erste Interventions-Erfolge: Eine geplante Delphin-TV-Show wird in Portugal aufgegeben, Polens Umweltminister lehnt den Bau eines Delphinariums ab, die Regierung Griechisch-Zyperns lässt Pläne zur Aufhebung des Importverbots für Wale und Delphine fallen und in der EU-Umweltkommission wird neu über Delphinarien debattiert.

Auf Druck zahlreicher Aktivisten und Organisationen, darunter OceanCare, beschliesst der Weltzooverband, die Mitgliedschaft des Japanischen Verbands der Zoos und Aquarien (JAZA) zu suspendieren, solange sich dessen Mitglieder an der Delphintreibjagd beteiligen. JAZA verbietet umgehend den Kauf der brutal gefangenen Delphine aus Taiji. Das Taiji-Wal-Museum, die Drehscheibe im Delphin-Handel, tritt aus der JAZA aus und verliert die Verbands-Zertifizierung.

Nach 16 Jahren schliesst OceanCare das Forschungsprojekt in Südfrankreich erfolgreich ab. Die Daten zur Verbreitung der Wale und Delphine im Schutzgebiet Pelagos werden in eine öffentliche Datenbank eingespeist. Neu wird die Forschung um Sizilien weitergeführt, wo noch wenig über die Meeressäuger bekannt ist.

OceanCare und Dolphin Biology & Conservation erforschen seit fünf Jahren die Delphine im Golf von Korinth. Der Bestand der Streifendelphine kann auf rund 1’420 Tiere nach oben korrigiert werden. Die aktuellen Daten werden an der Jahreskonferenz der European Cetacean Society präsentiert.

Der positive Geburtentrend der Mittelmeer-Mönchsrobben im mauretanischen Schutzgebiet setzt sich fort: 73 Jungtiere sind neue Hoffnungsträger für das Überleben der seltenen Robbenart. Das kontinuierliche Wachstum dieses letzten grossen Bestands von Mönchsrobben erlaubt eine Rückstufung der Art von «vom Aussterben bedroht» auf «stark gefährdet».

OceanCare unterstützt die British Divers for Marine Life Rescue bei der Erstellung von 13 Erste-Hilfe-Kits zur Rettung gestrandeter Meeressäuger, die den Rettungsteams in Grossbritannien zur Verfügung stehen. 2015 war BDMLR bei 410 Robbenrettungen und 54 Wal- und Delphinstrandungen im Einsatz.

Bereits 31 Fluggesellschaften transportieren keine Haiflossen mehr. Neu erlassen u.a. American Airlines und United Parcel Service (UPS) ein Transportverbot, für das sich OceanCare in einem Netzwerk von Artenschutzorganisationen stark macht.

2014

Die Vertragsstaaten der Bonner Konvention nehmen den tief tauchenden und sehr lärmsensiblen Cuvier-Schnabelwal auf Anhang I und räumen ihm somit höchsten Schutzstatus ein. OceanCare und Partner hatten sich für diese Schutzinitiative eingesetzt.

OceanCare hat sich dafür starkgemacht, dass der Eisbär in seinem Lebensraum geschützt wird. Mit Erfolg: Der König der Arktis wird auf Anhang II der Bonner Konvention genommen und geniesst ab sofort besonderen Schutzstatus.

Die 120 Vertragsstaaten der Bonner Konvention erkennen die Kultur bei Walen an. Eine Folgeresolution fordert die Mitgliedsstaaten dazu auf, den Lebendfang von Kleinwalen zur kommerziellen Haltung gesetzlich zu untersagen. OceanCare hat vor Ort mit Nachdruck für die Resolution lobbyiert.

Der Schweizer Nationalrat entscheidet sich für ein Importverbot von Robbenprodukten. OceanCare hatte zusammen mit der Fondation Franz Weber seit 2008 auf ein solches Verbot hingewirkt.

Auf Druck von OceanCare und Partnerorganisationen werden Delphine nicht als Fackelträger an den Olympischen Winterspielen von Sotschi eingesetzt.

OceanCare ist Gründungsmitglied der Allianz Dolphinaria-Free Europe und durch Dr. Silvia Frey in dessen Vorstand vertreten.

Der Protestaufruf von OceanCare und den Silent Oceans-Koalitionspartnern gegen die Ölsuche vor den Balearen bewegt das spanische Umweltministerium dazu, die Vernehmlassungsfrist zu verlängern und dem Ölkonzern Cairn Energy vorläufig keine Genehmigung zu erteilen. Über 200 000 Menschen schliessen sich dem Online-Protest an.

Der kroatische Umweltminister gibt bekannt, vor der Lizenzvergabe zur Ölerschliessung in kroatischen Gewässern eine strategische Umweltprüfung durchzuführen. Dies nachdem OceanCare eine E-Mail-Protestaktion ins Leben gerufen und zusammen mit den Silent Oceans-Partnerorganisationen direkt bei den kroatischen Behörden interveniert hatte.

Entsprechend den geänderten EU-Richtlinien müssen Umweltverträglichkeitsprüfungen neu auf die Explorationsphase bei der seismischen, für Meeresbewohner äusserst lauten Suche nach Öl und Gas im Meeresgrund ausgeweitet werden. OceanCare hatte seit 2013 gemeinsam mit Partnern systematisch auf dieses Ziel hingearbeitet.

OceanCare arbeitet als neues Mitglied bei der Arbeitsgruppe für die Implementierung der neuen EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie mit und fokussiert sich auf das Thema Unterwasserlärmverschmutzung.

Neu können sich akkreditierte NGOs wie OceanCare im Plenum und in Arbeitsgruppenmeetings der Internationalen Walfangkommission zu Wort melden. OceanCare hatte sich seit 2002 dafür eingesetzt.

Das von OceanCare in Kooperation mit dem Wissenschaftlichen Illustrator Michael Stünzi erstellte Edutainment-Video zum Plastikproblem im Meer wird auf Flügen der Edelweiss Air gezeigt.

Mit einem Informationsevent für Schweizer Reiseagenturen im Volkshaus Zürich zum Thema „Meerestieren respektvoll begegnen: Tipps & Trends“ trägt OceanCare zur Sensibilisierung im Wildtiertourismus bei.

2013

Mit der Schliessung des Delphinariums im Connyland wird die Schweiz auf Initiative von OceanCare delphinarienfrei.

Sechs US-Vergnügungsparks verweigert die National Oceanic and Atmospheric Administration die Einfuhr von 18 Weisswalen (Beluga), die in russischen Gewässern gefangen worden sind. Dies u.a. auf Druck von OceanCare.

Infotainmentfilm, Fotovirals, Online-Berichte und Gratis-Füllerinserate in den Printmedien motivieren zahlreiche Menschen dazu, sich als Online-Aktivisten auf www.silentoceans.org für Ruhe in den Ozeanen einzusetzen.

Über 9000 Menschen schicken ein Protestmail via www.silentoceans.org an die Kroatische Regierung, um ihre Besornis über die ohrenbetäubend laute Erdölsuche vor Kroatiens Küsten kundzutun und strikte Massnahmen zur Lärmverminderung zu fordern.

Von Griechenland bis Peru klärt OceanCare mit Partnern mittels Flyer, Vorträgen und Standaktionen auf über die Folgen der Plastikvermüllung der Weltmeere. Und motiviert mit konkreten Handlungsaufforderungen zum Umdenken im Umgang mit Plastik.

Der kommerzielle Handel mit Manati oder Manati-Produkten wird weltweit verboten. OceanCare hat als Teil des Species Survival Networks zu diesem Verbot beigetragen.

Als wichtige Schaltstelle zwischen Menschen, die Strandungen entdecken, und lokalen Strandungsnetzwerken agiert OceanCare schnell: damit den Meerestieren erste Hilfe geleistet werden kann.

Erstmals unterstützt OceanCare ein Flussdelphinprojekt: zum Schutz der Irawadi-Delphine in Bangladesch.

Mit dem Herausgeben des Flyers über die “Delphintherapie” klärt OceanCare über die Gefahren dieses teuren Geschäfts für die Delphine auf und zeigt Alternativen auf.

2012

Auf Druck von OceanCare und der Environmental Investigation Agency nimmt Amazon Japan sämtliches Wal- und Delphinfleisch aus dem Internet-Angebot.

Die Schweizer Regierung folgt einer Empfehlung von OceanCare und spricht sich für ein Importverbot für Wale und Delphine aus.

Auf Intervention von OceanCare und ihren Partnern storniert die Regierung der Malediven die Bewilligung für den Neubau eines Delphinariums.

Die deutsche Ruderin Janice Jakait erreicht nach 90 Tagen Barbados. Unter dem Motto „Rudern für die Stille“ überquerte sie solo den Atlantik und unterstützte die Lärmkampagne von OceanCare.

Die Strategie von OceanCare gegen die japanische Delphinjagd zeigt Wirkung: Je mehr bekannt wird, wie stark Delphinfleisch mit Schadstoffen belastet ist, desto weniger wird es gekauft. Wurden 2008 noch 1‘800 Delphine getötet, waren es 2012 noch 400.

Die Walfangländer müssen Konsumenten neu über Gesundheitsrisiken durch den Verzehr von Walfleisch informieren. Damit folgt die Int. Walfangkommission (IWC) einer langjährigen Forderung von OceanCare.

Nach internationalen Protesten, an denen OceanCare sich beteiligt hat, widerruft die südkoreanische Regierung ihre Absicht, den Walfang wieder aufzunehmen

2011

Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen verleiht OceanCare den Status als Sonderberaterin in Meeresfragen.

OceanCare überreicht dem Schweizer Parlament eine Petition mit 77‘776 Unterschriften gegen Delphinimporte in die Schweiz und gegen den Neubau von Delphinarien.

OceanCare überreicht dem EU-Botschafter in Bern eine Petition mit 60‘500 Unterschriften gegen Delphinimporte in die EU und gegen den Neubau von Delphinarien.

Die UN-Arbeitsgruppe zur marinen Biodiversität der Hochsee erarbeitet Grundlagen für den Schutz internationaler Gewässer. OceanCare sorgt dafür, dass der Lärm im Regelwerk berücksichtigt ist.

Das UN-Abkommen zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) fordert eine Lärmreduktion in Meeresschutzgebieten und will gefährdete Wal- und Delphinarten bis 2024 effektiv schützen.

OceanCare unterstützt im Rahmen der Internationalen Koalition gegen Unterwasserlärm die Int. Standard-Organisation (ISO) bei der Entwicklung von Standards für leise Schiffsmotoren.

Die EU verpflichtet Griechendland aufgrund der Forschungsdaten von OceanCare und Tethys dazu, die Beutel- und Schleppnetzfischerei bei Kalamos zu verbieten. Um die Insel tauchen wieder Delphine und grössere Fischschwärme auf.

Die Int. Walfangkommission verbietet aufgrund der von OceanCare lancierten Transparenz-Debatte sogenannte „Motivationsgeschenke“.

OceanCare erarbeitet für das Abkommen der Mittelmeer-Anrainerstaaten zum Schutz der Wale und Delphine (ACCOBAMS) einen Aktionsplan zum Schutz dieser Tiere in marokkanischen Gewässern.

Der Antrag von OceanCare und Pelagos zur Errichtung einer Schutzzone für Pottwale südlich von Kreta wird von den ACCOBAMS-Vertragsstaaten angenommen. Die Umsetzung liegt bei Griechenland.

Die Petition von OceanCare und der Fondation Franz Weber mit 97‘758 Unterschriften gegen Import und Handel von kanadischen Robbenprodukten stützt im Schweizer Parlament eine Motion, die von 30 Nationalräten befürwortet wird.

OceanCare setzt sich im Rahmen des Species Survival Network (SSN) für ein Verbot der Trophäenjagd auf Eisbären und den Handel mit deren Fellen ein.

Als Mitglied der High Seas Alliance nimmt OceanCare den Schutz der Gewässer ausserhalb nationaler Gesetzgebung in den Fokus

2010

Gemäss Forderungen der Allianz OCEAN2012 werden illegale Fischereiaktivitäten neu mit saftigen Geldbussen bestraft.

Sensibilisiert durch OceanCare und Tethys fordern Küstenfischer der Insel Kalamos die griechische Regierung auf, geltende Fischereigesetze durchzusetzen. Freiwillig vergrössern sie die Maschen ihrer Netze und schonen die Fische während der Laichzeit.

Experten der Weltgesundheits- und der Welternährungsorganisation untersuchen aufgrund der von OceanCare unterbreiteten Studien die Giftstoffbelastung von Wal- und Delphinfleisch.

Die UN-Konvention für Biodiversität (CBD) fordert die Vertragsstaaten auf, Massnahmen zur Lösung des Lärmproblems zu erarbeiten.

In Irland informiert OceanCare Vertreter von Öl- und Gas-Förderfirmen sowie von Schifffahrt und Marine über negative Konsequenzen des Unterwasserlärms.

Die ACCOBAMS-Mitgliedstaaten befürworten Pläne zur Lärmreduktion in drei besonders sensiblen Gebieten des Mittelmeers und laden OceanCare zur Teilnahme an der entsprechenden Arbeitsgruppe ein.

Die Welternährungsorganisation (FAO) beschliesst, den Einfluss von Lärm auf Fischbestände sowie sozioökonomische Auswirkungen aufgrund geringerer Fischfänge zu untersuchen.

OceanCare wird Förderorganisation der Internet-Plattform www.planetwhale.com, deren Betreiber weltweit die Qualität der Walbeobachtungs-Industrie verbessern wollen.

In Mauretanien gebärt erstmals seit rund 60 Jahren wieder eine Mönchsrobbe ihr Baby am offenen Strand. Die Zahl der Robben hat sich seit 1997 auf 200 Tiere verdoppelt.

2009

Der Oskar-prämierte Dokumentarfilm „Die Bucht“ deckt die Machenschaften der Delphinjäger in Japan auf und dokumentiert den Einsatz der Save Japan Dolphins Coalition.

OceanCare bildet eine Allianz aus 49 Umwelt- und Konsumentenschutzverbänden (u.a. Consumers Union of Japan), um in Japan einen Verkaufsstopp des schadstoffreichen Wal- und Delphinfleischs zu erwirken.

Die Überzeugungsarbeit von OceanCare, der Fondation Franz Weber und IFAW trägt Früchte: Das EU-Parlament beschliesst ein Embargo für Robbenprodukte aus Kanada.

OceanCare und Pro Wildlife weisen nach, dass Walfleisch bis zu 5‘000 Mal mehr Quecksilber enthält als erlaubt und bewegen die Int. Walfangkommission zur Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation.

OceanCare setzt sich als Mitglied des Verbunds OCEAN2012 dafür ein, dass bei der Reform der EU-Fischereipolitik dringende Missstände behoben werden.

Beginn der Kooperation mit CBD-Habitat zu Erforschung und Schutz der bedrohten Westafrikanischen Manati in Guinea-Bissau.

2008

Ein Rechtsgutachten von OceanCare zur Partizipation von Nichtregierungs-Organisationen in internationalen Foren bewegt die Int. Walfangkommission (IWC) dazu, diese neu ebenfalls anzuhören.

Gemäss Forderungen von OceanCare werden die Vorschriften für die Wal- und Delphinhaltung in der Schweizer Tierschutzverordnung verschärft.

Auf Antrag von OceanCare und Oceanomare Delphis erklärt die italienische Regierung die Gewässer nördlich von Ischia zur Schutzzone für Gewöhnliche Delphine.

Die färöische Gesundheitsbehörde empfiehlt, auf den Konsum des mit Schadstoffen verseuchten Grindwal-Fleischs ganz zu verzichten.

OceanCare rettet die langjährige Forschungsarbeit des Pelagos Cetacean Research Institute vor dem finanziellen Aus und unterstützt die Schaffung eines Schutzgebiets für Pottwale in den Gewässern südlich von Kreta.

OceanCare wird Mitglied der Save Japan Dolphins Coalition und engagiert sich an der Seite des US-amerikanischen Delphinschützers Ric O’Barry für ein Ende der Delphintreibjagd.

2007

Eine Genehmigung der US-Meeresbehörde für Hochleistungs-Sonare wird gestoppt und ein Sonar-Manöver der US Navy in hawaiianischen Gewässern blockiert.

Eine Studie von OceanCare und der Environmental Investigation Agency zur Quecksilber-Vergiftung bewirkt, dass eine japanische Supermarktkette das Wal- und Delphinfleisch aus dem Sortiment nimmt.

Die Dominikanische Republik verzichtet auf Intervention von OceanCare und der Save Japan Dolphins Coalition auf den Import von zwölf Delphinen aus der japanischen Treibjagd.

Beginn des Fischerei-Monitorings mit dem Forschungsinstitut Tethys in den für Delphine wichtigen Gewässern um die griechische Insel Kalamos.

Gemeinsam mit Partnerorganisationen erreicht OceanCare, dass die Wale vor der chilenischen Küste unter Schutz gestellt werden.

OceanCare-Präsidentin Sigrid Lüber wird mit dem Umweltpreis „Trophée de femmes“ der Fondation Yves Rocher ausgezeichnet.

OceanCare vereint in der Cetacean Alliance alle Organisationen, die sich für den Schutz der Wale und Delphine im Mittelmeer engagieren.

2006

Für den „UN Ocean Atlas“ verfasst OceanCare das Kapitel über Unterwasserlärm und dessen Konsequenzen für das Leben im Meer.

OceanCare und Pro Wildlife beeinflussen die Debatte der Int. Walfangkonferenz mit einem Katalog konkreter Sanktionsmassnahmen gegen illegalen Walfang.

Der Konzern 7-Eleven nimmt auf Intervention von OceanCare und der Environmental Investigation Agency in Japan sämtliches Wal- und Delphinfleisch aus den Regalen.

Mexiko verbietet den Handel mit Delphinen, nachdem OceanCare mit Partnern einen illegalen Delphin-Import ans Licht gebracht hat.

Beginn der erfolgreichen Kooperation mit CBD-Habitat zum Schutz der Mönchsrobben an der mauretanischen Atlantikküste.

2005

Die UN-Generalversammlung stuft den Unterwasserlärm als eine der fünf grössten Gefahren für die Meeressäuger und eine der zehn grössten Gefahren für die Meere ein.

OceanCare wird Mitglied der internationalen Shark Alliance zum Schutz der Haie.

2004

Das EU-Parlament fordert ein Moratorium für Hochleistungs-Sonare; Spanien verbietet den Einsatz von Militärsonaren um die Kanarischen Inseln; im Golf von Mexiko werden seismische Tests gestoppt.

Beginn der jährlichen Teilnahme an den Konsultativdebatten zum UN-Seerechtsabkommen.

OceanCare wird Partnerorganisation des Abkommens der Mittelmeer-Anrainerstaaten zum Schutz der Wale und Delphine (ACCOBAMS).

2003

OceanCare ist Mitbegründerin und federführende Instanz der International Ocean Noise Coalition (IONC), der sich weltweit 150 Organisationen anschliessen.

Eine Petition von OceanCare veranlasst die NATO-Verantwortlichen, Militärtests so zu optimieren, dass möglichst keine Meeressäuger in Mitleidenschaft gezogen werden.

2002

Lancierung der Kampagne „Silent Oceans“ gegen Unterwasserlärm.

Am Symposium „whale zone“ bei Zürich referieren renommierte Wissenschaftler, Politiker und Meeresschützer über Massnahmen im Schutz der Meeressäuger und Ozeane.

2001

OceanCare erwirkt mit einem Völkerrechtsgutachten zum Stimmenkauf innerhalb der Int. Walfangkonferenz eine historische Resolution für politische Transparenz.

Flächendeckende Einführung des Qualitäts-Label „Dolphin Safe“ für Thunfisch-Produkte in der Schweiz.

2000

OceanCare und die japanische Konsumentenschutz-Organisation Safety First veröffentlichen eine Studie zur Schadstoffbelastung der Wale. Die Walfleischkäufe in Japan gehen zurück.

Der Schweizer Grossverteiler Coop entfernt auf Intervention von OceanCare sämtliche Hai-Produkte aus dem Sortiment.

Das Schweizer Delphinarium „Connyland“ schliesst auf öffentlichen Druck die Diskothek beim Delphinbecken.

1999

Die Schweizer Delegation reicht an der Int. Walfangkonferenz (IWC) ein von OceanCare in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten ein, wonach die IWC auch für Kleinwale zuständig ist.

1998

Knie’s Kinderzoo gibt auf öffentlichen Druck die Delphinhaltung auf.

Die Gesundheitsbehörden der Färöer Inseln empfehlen aufgrund einer OceanCare-Studie, den Konsum des schadstoffverseuchten Grindwal-Fleischs einzuschränken.

OceanCare erreicht, dass die Int. Walfangkommission (IWC) die Gesundheit der Wale und die Gefährdung der Konsumenten durch den Verzehr verseuchten Walfleischs traktandiert.

Elisabeth Rentschler Tierschutz-Preis für den Einsatz gegen die Gefangenhaltung von Delphinen.

1997

Beginn des Engagements gegen illegalen Handel mit geschützten Meeressäugern an der Artenschutzkonferenz (CITES).

Auf Druck von OceanCare zieht Jamaika die Fangbewilligung für zwei wilde Delphine für Knie’s Kinderzoo in Rapperswil zurück.

Beginn des Walforschungsprojekts MedCet zur Erforschung von Walen und Delphinen vor der südfranzösischen Küste.

Das Verkehrshaus Luzern stiftet OceanCare eine Buckelwalfluken- Skulptur, die vor der Halbinsel Au im Zürichsee verankert wird.

Als Mitglied bei Species Survival Network (SSN) setzt sich OceanCare neu für die Einhaltung geltender Richtlinien im Handel mit bedrohten Arten ein

1995

Mit Partnern verhindert OceanCare den Bau einer Salzproduktionsanlage in der Kinderstube der Grauwale im Golf von Kalifornien.

1993

Mexiko bewilligt ein Schutzgebiet für Vaquita-Delphine im Golf von Kalifornien

1992

Beginn des Engagements an den Int. Walfangkonferenzen (IWC).

Im ägyptischen Sharm El Sheikh hilft OceanCare, den Bau eines Delphinariums zu verhindern.

Dow President’s Environmental Care Award für den Delphinschutz

1989

In Martigny, Kanton Wallis, verhindert OceanCare den Neubau eines Delphinariums.