Plastik Meerestiere vor der Plastikflut schützen
– Ihre Hilfe zählt

Meine Spende für den Schutz von Meerestieren

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Meerestiere, die von Plastikverschmutzung betroffen sind. Herzlichen Dank!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Meerestiere, die von Plastikverschmutzung betroffen sind. Herzlichen Dank!

Unsere gemeinsame Arbeit für die Meerestiere

Robbe mit Plastik im Maul

Plastikvermeidung

Ein globales Plastikabkommen wird zurzeit von der Staatengemeinschaft ausgearbeitet. Ziel ist es, die Produktion von Neuplastik drastisch zu reduzieren, nachhaltige Mehrweg-Alternativen zu fördern und die Entsorgung von Plastik zu kontrollieren. Dieses Abkommen wird von wenigen erdölproduzierenden Staaten torpediert. OceanCare ist in die Verhandlungen eng eingebunden und wir werden nicht ruhen, bis ein wirksamer Vertrag unter Dach und Fach ist.

Veterinärin Claire Petros operiert Meeresschildkröte

Tierrettungsnetzwerk

Während die Welt über die Reduktion von Plastik verhandelt, leiden viele Meerestiere unter den Folgen des bisherigen Nicht-Handelns. Wir haben in den letzten Jahrzehnten Tierrettungsstationen zusammengebracht und ein globales Netzwerk aufgebaut, das sich weltweit für verletzte Meerestiere einsetzt. Dank Ihrer Hilfe kann dieses Netzwerk kontinuierlich weiterwachsen,Tiere retten und bedrohte Arten bewahren.

Fabienne McLellan, Geschäftsführerin OceanCare

«Die Begrenzung der Produktion von Neuplastik ist der einzige Weg»

Fabienne McLellan ist Geschäftsführerin von OceanCare. Als Verantwortliche für das Programm gegen Plastik setzt sie sich auf höchster politischer Ebene für den Schutz der Meere und die Reduktion der Plastikvermüllung ein.

Die UNO-Umweltversammlung kam 2024 nicht zur Verabschiedung eines Plastikabkommens. Woran scheiterte es?

Ein Bündnis aus erdölfördernden und plastikproduzierenden Staaten nutzte Verzögerungstaktiken und machte deutlich, dass es einem Abkommen nur zustimmen wird, wenn dieses keine Vorgaben zur Reduktion der Plastikproduktion enthält. Trotzdem haben mehr als 100 Staaten eine Erklärung für ein Abkommen abgegeben, das ein konkretes Reduktionsziel für die Produktion von Neuplastik vorsieht. Gut so: Statt sich auf ein schwaches Abkommen zu einigen, das den Status quo kaum ändern würde, werden die Verhandlungen fortgesetzt.

Jetzt muss nachverhandelt werden. Wie ist OceanCare in diesen Prozess eingebunden?

Wir setzen uns bei Entscheidungsträger:innen mit überzeugenden Argumenten ein und reichen wissenschaftliche Fakten und gezielte Empfehlungen für die Ausgestaltung des Plastikvertrags ein. 

Dazu sprechen wir auf Panels, organisieren Informationsveranstaltungen und bringen unsere Expertise als UNO-Sonderberaterin direkt in die Verhandlungen ein.

Was passiert, wenn nichts passiert? Wie sehen die Ozeane in 30 Jahren ohne Plastikabkommen aus?

Das ist keine Option. Den Preis für die Verschmutzung zahlen wir alle und jeder Tag, den wir verstreichen lassen, hat schwerwiegende Folgen für unseren Planeten und alle Lebewesen. Die Begrenzung der Produktion von Neuplastik ist der einzige Weg, um die Plastikverschmutzung an der Quelle einzudämmen. Dafür setzen wir uns mit aller Kraft ein.

Gab es einen Moment, der dir besonders deutlich gemacht hat, wie dringend wir gegen die Plastikverschmutzung vorgehen müssen?

Seit 2018 nehme ich an sämtlichen Treffen dieses Prozesses für ein globales Plastikabkommen teil. Besonders bei der vermeintlich letzten Verhandlungsrunde in Südkorea wurde deutlich, wie stark die Erdöl- und Plastikindustrie gegen das Abkommen lobbyiert: Einige ihrer Vertreter:innen gelangten sogar in die Delegationen einzelner Länder. Diese Einflussnahme ist äusserst problematisch – wissenschaftliche Studien werden verdreht und Verhandlungen kritischer Textpassagen gezielt in die Länge gezogen. Doch genau solche Herausforderungen spornen mich an – wir müssen unbeirrt am Ziel für ein starkes Abkommen festhalten, Delegierte mit geprüftem Wissen stärken und fadenscheinige Argumente entkräften, um die Plastikflut zu stoppen.

Es gibt Millionen Gründe,
sich für saubere Ozeane Einzusetzen

Jedes Jahr sterben Hunderttausende Meeressäuger und Millionen Fische und Meeresvögel an den Folgen von Plastikabfall. Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, ob in der Tiefsee oder der Antarktis, der noch frei von Plastik ist. Doch trotz dieser alarmierenden Fakten will die Plastikindustrie die Produktionsmengen drastisch erhöhen. Darum braucht es Menschen wie Sie, die sich für den Schutz der Ozeane starkmachen.

Schenken Sie Meerestiere eine Zukunft!

Jede Spende hilft, Meerestiere zu schützen und ihre Lebensräume zu bewahren. Gemeinsam können wir ihnen eine Zukunft sichern.

Orcas mit Horizont und Wolken

STORYS zu Plastik