26. Treffen des Offenen informellen Konsultativprozesses der Vereinten Nationen über Ozeane und Seerecht (ICP26) – Fortschritte bei der Wiederherstellung mariner Ökosysteme
Vom 22. bis 26. Juni 2026 nahm OceanCare am 26. Treffen des Offenen informellen Konsultativprozesses der Vereinten Nationen über Ozeane und Seerecht am UN-Hauptsitz in New York teil, das dem Thema der Wiederherstellung mariner Ökosysteme gewidmet war. Die Woche brachte Fachleute aus aller Welt zusammen, um Fallstudien und zentrale Beispiele für die Wiederherstellung mariner Ökosysteme auf lokaler, regionaler und globaler Ebene zu teilen.
Die Wiederherstellung mariner Ökosysteme ist ein Thema von entscheidender Bedeutung für den Küstenschutz, die nachhaltige Entwicklung, die Ernährungssicherheit und die Artenvielfalt. Angesichts mehrerer paralleler Initiativen in der zweiten Jahreshälfte 2026 – darunter die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal und die Vorbereitungen für die erste Vertragsstaatenkonferenz des Abkommens über die biologische Vielfalt jenseits nationaler Hoheitsgebiete (BBNJ) – betonten sowohl Staaten als auch Fachleute die Aktualität der Diskussionen zur Wiederherstellung mariner Ökosysteme. Auch die Frage, wie sich der ICP kohärent und effizient auf andere zwischenstaatliche Prozesse beziehen kann, war Gegenstand der Debatte.
OceanCare ruft Staaten zu konsequenterem Meeresschutz auf
OceanCare wurde von Dr. Rebecca Helm und Matthew Carvalho von der Georgetown University vertreten. Sie trugen ein Statement vor, in dem sie die Staaten dazu aufriefen, Meeresschutz konsequent und zeitnah voranzutreiben. Sie betonten außerdem die Notwendigkeit, an wissenschaftsbasierten Massnahmen festzuhalten, die durch Forschung und Monitoring gestützt werden.
Während der fünf Tage der ICP26 stellten die Vortragenden Beispiele für die Wiederherstellung mariner Ökosysteme vor – von Praktiken kleiner Inselentwicklungsstaaten bis hin zu jenen grösserer Küstenstaaten und regionaler Bündnisse. Auch internationale Organisationen präsentierten ihre Bemühungen zum Schutz der Meere und forderten eine verstärkte internationale Zusammenarbeit, die den wissenschaftlichen Austausch vorantreibt und den Aufbau von Kapazitäten beschleunigt. Viele der Präsentationen boten Erfolgsgeschichten, die Gemeinschaften in ihre eigene lokale Praxis übernehmen können.
Mit Blick auf die Zukunft des Meeresschutzes bot ICP26 eine Fülle an Sichtweisen und Perspektiven darauf, wie die Wiederherstellung mariner Ökosysteme zum Wohlergehen des Planeten beiträgt. Der Prozess behält seine Rolle als substanzielles Forum, das eine nachhaltige Meerespolitik unterstützt und die Arbeit der UN-Generalversammlung im kommenden Jahr mitprägt.
