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OceanCare-Kampagne «Because Our Planet Is Blue» erhält Media Award

10. September 2026

OceanCares internationale Kampagne „Because Our Planet Is Blue“ wurde mit dem Media Award 2026 in der Kategorie «Exzellente Nachhaltigkeit in Media» ausgezeichnet. Die Einreichung erfolgte durch die Mediaagentur adverserve, die OceanCare bei der strategischen Mediaplatzierung in Österreich im Rahmen der Kampagne unterstützte. Nach dem VAMP Award in Österreich und dem BoB Award 2025 2025 in Deutschland ist dies bereits die dritte Auszeichnung für die Kampagne, die 114.559 Menschen weltweit für echten Meeresschutz mobilisierte und ihre Forderungen bis vor die UN-Ozeankonferenz in Nizza, Frankreich, trug.

Der Media Award ist einer der wichtigsten österreichische Auszeichnung für herausragende Media-Strategien und innovative Werbekampagnen. Er prämiert, wie klug und effizient Werbung in Medien platziert wird. Die Kategorie «Nachhaltigkeit in Media» würdigt Kampagnen, die Ressourcen schonen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, ein Anspruch, der «Because Our Planet Is Blue» von Anfang an geprägt hat.

Kreativität trifft Media-Strategie

Die Kreativagentur Springer & Jacoby Österreich entwickelte die Kampagne «Because Our Planet Is Blue» basierend auf dem 6-Punkte-Aktionsplan von OceanCare. Mediaagentur adverserve verantwortete dabei die strategische Mediaplatzierung in diversen Print- und Onlinemedien in Österreich. Sowohl kreativ als auch medial sorgte die Initiative in Österreich und weit darüber hinaus für Aufsehen und Unterstützung. Adverserve setzte auf eine gezielte Verteilung der Platzierung über verschiedene Kanäle hinweg: 45 % Print, 30 % Online, 18 % D(OOH) und 7 % Newsletter. Diese Kombination ermöglichte eine breite Reichweite und sprach unterschiedliche Zielgruppen gezielt an.

Sechs Aktionspunkte für den Schutz der Meere

Am Welttag der Ozeane 2024 lancierte OceanCare «Because Our Planet Is Blue» mit einem 6-Punkte-Aktionsplan, der die Ursachen der Ozeanzerstörung adressiert: das Verbot von Öl- und Gasexploration und bestehender Förderung auf See, verbindliche Geschwindigkeitsreduktionen in der Schifffahrt, das Verbot destruktiver Fischereipraktiken, verpflichtende Regeln gegen Plastikverschmutzung, ein Moratorium für Tiefseebergbau sowie der Schutz und die Wiederherstellung mariner Ökosysteme.
Über ein ganzes Jahr hinweg mobilisierte die Kampagne Unterstützung in zahlreichen Ländern mit einer integrierten 360°-Multi-Channel-Strategie: von der dreisprachigen Petition auf ourplanetisblue.org über die Zusammenarbeit mit WeMove.EU bis zur Trash Art Tour im Vorfeld der UNOC3 mit The Trash Traveler.

Die Kampagne brach bewusst mit der idealisierten Darstellung der Ozeane und zeigte die Bedrohungen ungeschönt – getragen von der zentralen Botschaft: «The Ocean takes care of us – we must take care of the Ocean together.»

114'559 Stimmen fordern echten Meeresschutz

Höhepunkt der Kampagne war die Übergabe von 114’559 Unterschriften an Peter Thomson, UN-Sondergesandter für die Ozeane, und Juan Carlos Navarro, Panamas Umweltminister, im Juni 2025 in Nizza. Der offizielle UN-Bericht zur dritten UN-Ozeankonferenz (UNOC3) würdigte die sechs OceanCare-Forderungen als «Massstab zur Bewertung der Ergebnisse von UNOC3» – nicht nur für OceanCare, sondern für über 200 NGOs und mehr als 114’000 Bürgerinnen und Bürger weltweit, die die Petition unterstützt haben.

Drei Awards, ein ungebrochenes Ziel

Innerhalb weniger Monate wurde „Because Our Planet Is Blue“ nun zum dritten Mal international ausgezeichnet. Für OceanCare ist das vor allem eines: Ansporn. Denn so sehr uns diese Anerkennung freut – der eigentliche Massstab bleibt die politische Wirkung für echten Meeresschutz. Die sechs Forderungen der Kampagne sind nach wie vor unsere klare Botschaft an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie die Weltgemeinschaft:

  1. Verbot von Öl- und Gasexploration und -förderung auf See
  2. Verbindliche Reduzierung der Schiffsgeschwindigkeiten zum Schutz des marinen Lebens
  3. Verbot destruktiver Fischereipraktiken wie Grundschleppnetzfischerei
  4. Umfassende verpflichtende Regeln gegen Plastikverschmutzung entlang des gesamten Lebenszyklus
  5. Globales Moratorium für Tiefseebergbau
  6. Wirksamer Schutz und Wiederherstellung mariner Lebensräume 

Worte und leere Versprechen allein reichen nicht mehr. Es braucht jetzt Taten und den politischen Willen für echten Meeresschutz.