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So, hier bin ich wieder. Zumindest der Teil von mir, der wirklich an Land angekommen ist. Seit drei Tagen versuche ich einen Blogeintrag fertigzustellen – es gelingt nicht recht. Die ersten Emotionen habe ich abheften und einsortieren können. Meist unter “A” wie “absolut absurd” oder “V” wie “völlig verrückt”. Emotionen und Gefühle, die sich meist wie große Wellen aus meinen schwachen Beinen in den Oberkörper wuchten, meinen Schwerpunkt verändern und sich darin versuchen mich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Mal wieder. Fühle mich wie ein Wassersack auf einem Sackkarren … auf furioser Bergabfahrt. Doch noch landkrank. Mein Körper versucht nach wie vor das heftige Rollen und Stampfen eines Bootes ausgleichen – eines Bootes das längst sicher vor dem Hotelzimmer im Hafen liegt. Ich habe Schwierigkeiten mit dem hohen Tempo an Land mitzuhalten und mich dem Rhythmus der Selbstverständlichkeiten unterzuordnen. Fühle mich nicht wirklich sicher außerhalb meiner Nussschale. Benötige mehr Zeit. Würde in vielen Momenten lieber gern zurück in meinen Schlafsack an Bord krabbeln, die Luke schließen und mich auch in schwerer See in einer vertrauten Welt in Sicherheit wiegen. Geht aber nicht, kann nicht einfach sofort wieder reinspringen und mich davonschleichen.

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