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Die Vertragsstaaten der Bonner Konvention verständigten sich am letzten Tag auf neue Aktionsschritte zur Reduktion des Unterwasserlärms: Berücksichtigung der möglichen Auswirkungen von Unterwasserlärm auf wandernde Arten bei sämtlichen Umweltverträglichkeitsprüfungen im marinen Bereich; Aufforderung national, regional und international den Einsatz gefährlicher Lärmquellen zu reduzieren; adressieren potentieller negativer Auswirkungen durch Lärm in Meeresschutzgebieten im Rahmen der Managementpläne; als progressive Entscheidung ist auch zu werten, den Einsatz der stets am besten verfügbaren Alternativtechnologien zur Reduktion von Unterwasserlärm einzusetzen. Dies ist eine eindeutige Aufforderung insbesondere auf Alternativen zu Rammungen (pile driving) bei der Errichtung von Windkraftanlagen zu setzen. Es bleibt – wie immer – die Frage der Umsetzung, da hier grosse wirtschaftliche Interessen wirken.

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