IWC

Die Internationale Walfangkommission IWC (International Whaling Commission) ist verantwortlich für die Erhaltung der Walbestände und das Management der Jagd auf Grosswale. Sie umfasst derzeit 88 Mitgliedstaaten, die das internationale Übereinkommen zur Regelung des Walfangs (ICRW – die rechtliche Basis der IWC aus dem Jahr 1946) ratifiziert haben.

Ungewissheit über die Zahl der verbliebenen Wale führte 1986 zur Einführung eines Verbots für den kommerziellen Walfang. Das Moratorium gilt noch heute, mit Ausnahme von Quoten, die die Walfangkommission für so genannten indigenen Subsistenzwalfang festlegt. Heute befasst sich die Kommission auch mit weiteren Gefahren für die Wale, wie Beifang, Schiffskollisionen, Müll und Klimaerwärmung.

OceanCare hat seit 1992 Beobachterstatus bei der IWC und setzt sich für den Schutz der Wale ein. Mit Studien zum Gesundheitsrisiko des Konsums von mit Schadstoffen belastetem Walfleisch hat OceanCare eine Zusammenarbeit der IWC mit der Weltgesundheitsorganisation WHO angeregt. Wir haben den Stimmenkauf von Walfangländern wie Japan zum Thema gemacht und uns für die klare Regelung der Rechte und Pflichten von Nichtregierungsorganisationen eingesetzt, damit diese als Vertreter der Zivilgesellschaft weiterhin angehört werden. Seit 2015 ist OceanCare auch im Wissenschaftsausschuss der IWC vertreten.