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FAO / GFCM

Die General Fisheries Commission for the Mediterranea (GFCM) ist ein regionales Fischereiabkommen der Welternährungsorganisation FAO, die nach dem Artikel XIV der Bestimmungen der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gegründet wurde.

Die Kommission hat zum Ziel, die Meeresressourcen aus biologischer, sozialer, ökonomischer und ökologischer Sicht nachhaltig zu nutzen und zu bewahren sowie die nachhaltige Entwicklung der Aquakultur in ihrem Anwendungsgebiet sicherzustellen.

Die GFCM besteht derzeit aus 24 Mitgliedern (23 Staaten und die EU) sowie drei kooperierenden Nichtvertragsparteien (Bosnien-Herzegowina, Georgien und Ukraine).

Die Kommission kann verbindliche Empfehlungen für Schutz und Management der Fischbestände beschliessen und spielt damit eine entscheidende Rolle bei der Fischereipolitik in der Region. In Zusammenarbeit mit anderen regionalen Fischereiabkommen und in Anlehnung an den Verhaltenskodex der FAO für verantwortungsvolle Fischerei spielt GFCM auch eine entscheidende Rolle bei der Koordination regionaler Massnahmen von Regierungen für wirksames Fischereimanagement. Ausserdem kooperiert die Kommission eng mit anderen internationalen Organisationen und profitiert von der Unterstützung für Kooperationsprojekte auf regionaler Ebene, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Knowhow-Aufbau ihrer Vertragsstaaten zu fördern.

OceanCare ist seit 2016 Partnerorganisation von GFCM und kooperiert in den Bereichen Unterwasserlärm, Beifang sowie illegale Fischereiaktivitäten. Vereinbart sind auch Massnahmen im Bereich Umweltbildung, die Ausbildung von Fachkräften sowie ein regelmässiger Informationsaustausch. OceanCare unterstützt die Fischereikommission so bei der Erhaltung gefährdeter Arten und im Meeresschutz.