Wissenschaftliche Mitarbeitende & Consultants

Ocean Policy Consultants

Nicolas Entrup

Nicolas Entrup

Ocean Policy Consultant

Nicolas Entrup ist Geschäftsführer von Shifting Values. Für OceanCare arbeitet er seit vielen Jahren als Konsulent zum Thema Unterwasserlärm. In einer Laufbahn, die mehr als zwei Jahrzehnte Arbeit im Tier-, Natur- und Umweltschutz umgreift, steht Nicolas seit 10 Jahren auch an vorderster Front der politischen Arbeit zur Verminderung der Lärmverschmutzung der Meere. Dabei wühlte er sich durch internationale Prozesse, um Bewusstsein für dieses Problem aufzubauen und politische Vorgaben für dessen Management und Minderung zu erreichen. Er ist als Experte in mehreren internationalen Arbeitsgruppen zum Thema Unterwasserlärm tätig und konferiert regelmässig mit Entscheidungsträgern in Regierung und Industrie, um Fortschritte in dieser Angelegenheit zu erzielen.

Auch in anderen Themenbereichen, insbesondere bei Initiativen zur Beendigung der Jagd auf Wale, ist Nicolas Entrup Teil des OceanCare-Teams. Nicolas verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz in internationaler Diplomatie und Naturschutzarbeit, den er sich u.a. durch die Mitwirkung in mehr als 20 internationalen Gremien und Abkommen zu einer grossen Bandbreite an Natur- und Umweltschutzthemen erwarb.

Dr. Margi Prideaux

Dr. Margi Prideaux

Ocean Policy Consultant

Margi Prideaux ist Wildlife Policy-Expertin und machte ihr Doktorat über politische und rechtliche Entwicklungen im internationalen Wildtierschutz. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der internationalen Politik in Bezug auf Artenschutz, regionale Politikentwicklung und Rolle der globalen Zivilgesellschaft in der internationalen Diplomatie zwischen nicht-staatlichen und staatlichen Akteuren.

Im Lauf von 27 Jahren war sie an 20 verschiedenen internationalen Wildtierschutzprozessen beteiligt, hat mit einer Reihe von NGOs zusammengearbeitet und fungierte als Marine Policy Advisor der Bonner Konvention (CMS). Sie verfasste dutzende NGO- und zwischenstaatliche Berichte, Positionspapiere und Präsentationen über internationalen Artenschutz.

2017/18 unterstützt Margi Prideaux OceanCare zum Thema Aquatic Bushmeat. Sie ist überdies Policy and Negotiations Director von Wild Migration, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Indo-Pacific Governance Research Centre und Mitglied der Joint IUCN SSC/WCPA Marine Mammal Taskforce, der IUCN WCPA Transboundary Conservation Specialist Group und der CMS Scientific Council Aquatic Mammals Working Group.

Joanna Toole

Dr. Claire Petros, BA, BVSc, MRCVS

Ocean Policy Consultant

Schon immer von der Natur begeistert, wusste Claire bereits in ihrer frühen Jugend, dass sie einmal mit Tieren arbeiten will. Nach einem Bachelor in Biologie an der Universität Oxford absolvierte sie das Studium der Veterinärmedizin an der Universität Bristol, wo sie die Auszeichnung der Bristol Zoological Society für Tiermedizin erhielt.

In ihrer Zeit in Oxford spezialisierte sich Claire auf Meeresökologie und erforschte für ihre Abschlussarbeit die Korallenbleiche im indonesischen Wakatobi-Nationalpark. Dabei entwickelte sich auch ihre Liebe zum Tauchen, die sie weiter motivierte, sich für den Schutz der Meereslebewesen einzusetzen.

Von Bristol aus verbrachte Claire ihr Abschlussjahr an der North Carolina State University, wo sie sich dem Meeresschildkröten-Rettungsteam anschloss. Während dieser Zeit erlebte sie unter anderem, wie eine Unechte Karettschildkröte am Grauen Star operiert wurde. Dies war eine unschätzbare Erfahrung, die ihre Faszination für Meeresschildkröten-Medizin verstärkte. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete Claire zunächst auf Grenada als Forschungsassistentin im Wider Caribbean Sea Turtle Conservation Network. Hier formte sich ihr Ziel, ihre Tätigkeiten als „Schildkrötenärztin“ und Meeresschützerin zu verbinden.

Im November 2016 verstärkte Claire das Olive Ridley Project und übersiedelte auf die Malediven, um dort ein Marine Turtle Rescue Centre aufzubauen und sich insbesondere um Meeresschildköten zu kümmern, die in Geisternetze oder Fischfangleinen geraten waren. Claire schwamm jeden Tag im Meer oder paddelte auf ihrem Board hinaus. Dabei begegnete sie oft Schildkröten, Haien und Rochen, und manchmal sogar Delfingruppen. Nach einer Zeit als Kleintierärztin in London kann sie sich nun Vollzeit dem Schutz der Meeresschildkröten im Olive Ridley Project widmen. Sie besucht auch Rettungsstationen für Meeresschildkröten in anderen Erdteilen, um sich über die besten Behandlungs- und Rehabilitationsmethoden auf dem Laufenden zu halten, und mit Unterstützung von OceanCare wird sie 2019 eine Dissertation zu diesem Thema beginnen.

Johannes Müller

Johannes Müller

Ocean Policy Consultant

Johannes Müller studierte Politikwissenschaften und internationale Beziehungen und unterstützte während seines Studiums Kampagnen, die sich dem Thema Unterwasserlärm widmen. Derzeit schreibt Johannes seine Dissertation an der University of St. Andrews und verfolgt weiterhin mit grossem Interesse den Ozeanschutz, insbesondere die Probleme des Unterwasserlärms und der Plastikverschmutzung.

Es ist die Warmherzigkeit, die Überzeugung und das effizient-orientierte Vorgehen von OceanCare, welches Johannes nicht nur imponiert, sondern auch dazu bewegt hat, seine Dienste OceanCare anzubieten. Seine intensive Auseinandersetzung mit und sein Interesse an der politischen Entscheidungsfindung in Sachen Unterwasserlärm und anderen Themen des Ozeanschutzes macht Johannes zu einem wertvollen Mitglied des OceanCare Teams.

Lora Reeve

Lora L. Nordtvedt Reeve, MS, MBA, JD

Ocean Law Consultant

Lora L. Nordtvedt Reeve ist eine Kapazität in Naturschutz und internationalem Seerecht. Sie ist Principal und Senior Law & Policy Consultant bei Global Ocean Consulting, einer kleinen Firma mit Sitz auf Hawaii. Lora vertritt OceanCare als Delegierte bei den Verhandlungen der Vereinten Nationen im Rahmen des UN-Seerechtsübereinkommens über die Entwicklung eines international rechtlich verbindlichen Werkzeugs für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der marinen Biodiversität in Gebieten jenseits nationaler Zuständigkeit.

Während ihrer Kindheit auf Hawaii entwickelte sie eine bleibende Faszination für den Ozean und seine Bewohner. Lora leitete wissenschaftliche Feldarbeit über die Ökologie und Akustik von Walen und Delphinen, arbeitete als Beraterin zu Umweltschutzfragen bei Projekten im marinen Bereich und veröffentlichte wissenschaftliche Publikationen zu Themen wie Seerecht, Meerespolitik, Naturschutz auf hoher See und Meeresschutzgebieten. Lora arbeitete für die High Seas Task Force der International Union for Conservation of Nature (IUCN), das U.S. Fish and Wildlife Service und die U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Derzeit macht sie ihr Doktorat an der juridischen Fakultät der Universität Wollongong in Kooperation mit dem Australian National Centre for Ocean Resources and Security (ANCORS). Ihre Forschungsarbeit weist einen neuen Weg für das Management von anthropogenem Unterwasserlärm in Gebieten ausserhalb nationaler Souveränität. Als Expertin für Ursachen, Auswirkungen und Regulierung von Unterwasserlärm ist Lora eine starke Fürsprecherin für Meeresnaturschutz und bringt ihren Enthusiasmus in ihre Arbeit bei OceanCare ein.

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Dr. Giovanni Bearzi

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Pew Marine Conservation Fellow, Doktor in Zoologie von der Universität Basel.

Giovanni Bearzi widmet sich seit 1986 der Delphinforschung, vor allem in der Adria und im Ionischen Meer. In Kroatien hat er ein Forschungs- und Schutzprojekt für Delphine gegründet und während zehn Jahren geleitet, das mit dem „Henry Ford European Conservation Award“ als bestes europäisches Projekt prämiert wurde.

Vorstandsmitglied (1990-2010) und Präsident (2000-2010) des Tethys Research Institute. Lehrbeauftragter für den Schutz von Meeressäugern (2002-2006) an der wissenschaftlichen Fakultät der Universität Venedig. Gründer und wissenschaftlicher Direktor der Organisation Dolphin Biology and Conservation (seit 2011). Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Marine Mammal Behavioral Ecology Group der Texas A&M University (2011-2012). Fakultätsmitglied und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Texas A&M University (seit 2013). Zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter von OceanCare.

Giovanni Bearzi hat selbst sowie auch in Kollaboration über 150 wissenschaftliche Beiträge verfasst, von welchen über 40 begutachtet („peer-reviewed“) sind, und hat weitgreifende Arbeit zur Unterstützung des Meeresschutzes geleistet.

Silvia Bonizzoni

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Silvia Bonizzoni besitzt einen Abschluss in Umweltwissenschaften der Universität Venedig. Ihre Diplomarbeit hat sie der Sozialstruktur von Grossen Tümmlern gewidmet.

Sie engagiert sich seit 2000 in der Delphinforschung und arbeitet seit 2006 als leitende Feldforscherin in diversen Projekten von Dolphin Biology and Conservation, OceanCare und Tethys Research Institute in Griechenland (Golf von Korinth, Nördlicher und Südlicher Golf von Evoikos, Golf von Argolikos, Inneres Archipel des Ionischen Meeres) und Italien (Sardinien und Apulien).

Silvia Bonizzoni hat an ozeanographischen Schifffahrten in der Adria teilgenommen (mit ISMAR). Sie trug zu Meeressäugerstudien vor Los Angeles bei (mit Ocean Conservation Society) und führte ein Pilotprojekt durch, in welchem sie mittels Foto-Identifikation von Land aus Grosse Tümmler im Galveston Ship Channel in Texas (mit der Marine Mammal Behavioral Ecology Group, Texas A&M University) erforschte. Ihre wichtigsten Untersuchungsinstrumente sind GLM/GAM Lebensraum-Überwachung und individuelle Foto-Identifikation.

Silvia Bonizzoni ist zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin von OceanCare und Dolphin Biology and Conservation sowie Doktorandin an der Texas A&M University (unter Leitung von Prof. Bernd Würsig).

Ricardo Sagarminaga van Buiten

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Als Skipper und Koordinator von Meeresschutzprogrammen verbindet Ricardo Sagarminaga van Buiten seit 1984 seine Leidenschaft fürs Segeln und den Bau grosser Schiffe mit seinem langjährigen Engagement für den Schutz der marinen Biodiversität. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung von Beobachtungssystemen für marine Spitzenprädatoren, das Gestalten und Leiten von Programmen für Meeresschutzgebiete sowie auf den Schutz gefährdeter Arten und nachhaltige Fischerei weltweit.

Er ist spezialisiert auf das Koordinieren von internationalen quantitativen Forschungs- und Schutzprogrammen sowie auf die Entwicklung von innovativen Technologien zur Reduktion von Risiken für Meeresbewohner im Zusammenhang mit den Industriezweigen Fischerei, Verteidigung, Energie, Transport und Tourismus.

Ricardo Sagarminaga van Buiten hat mit internationalen Umweltschutzorganisationen, Behörden und Hochschulen zusammengearbeitet und ist Mitglied diverser wissenschaftlicher Gremien. Auf der Basis seiner Erfahrungen hat er seinen eigenen interdisziplinären Ansatz entwickelt, um praktische Lösungen zum Schutz der Artenvielfalt zu finden. Er setzt auf den erfolgsversprechenden Ansatz, mithilfe aktiver Bildung, wissenschaftlicher Bürgerbeteiligung und ehrenamtlicher Arbeit die Öffentlichkeit in Schutzstrategien miteinzubeziehen.

Er gründete und leitete die Spanish Cetacean Society. Danach war er Mitinitiant des ALNITAK Marine Research and Education Center (www.alnitak.info), das neue Kanäle im Umweltschutz generiert und eine neue Tradition der Zusammenarbeit zwischen internationalen Schlüsseleinrichtungen ins Leben ruft. Der Erfolg der Programme, die Ricardo Sagarminaga van Buiten leitet, beruht primär auf seinem Ansatz, alle Akteure auf der Suche nach Win-Win-Lösungen aktiv miteinzubeziehen. Mit dieser Philosophie hat er auch die KAI Marine Services (www.kaiexpeditions.com) mitbegründet, um politische Entscheidungsträger vollumfänglich auf technischer sowie wissenschaftlicher Ebene zu beraten, um damit wirtschaftliches Wachstum und Biodiversität kompatibel zu machen.

2014 wurde Ricardo Sagarminaga van Buiten zum „ASHOKA Social Entrepreneur Fellow“ für seine Arbeit im Mittelmeer, in Afrika und Lateinamerika gewählt.

Ana Tejedor

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ana Tejedor ist Mitgründerin und Partnerin von KAI Marine Services. Sie hat sich im Bereich Meeresregulation und internationale Verhandlungen spezialisiert, betrachtet die Welt aber auch als Seglerin und marine Expeditionsleiterin aus der Perspektive jener, die draussen auf See sind.

Als angesehene Beraterin des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Nahrung und Umwelt hat sie seit 2005 die Überwachung und Umsetzung der wichtigsten multilateralen Umweltabkommen zum Schutz der Meere in Spanien unterstützt. Sie entwickelt öffentliche Strategien zum Schutz der marinen Biodiversität und vertritt die spanische Delegation in wichtigen Foren zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere (Meeresarbeitsgruppen der UNO-Generalversammlung, Biodiversitäts-Konvention, OSPAR Konvention, Barcelona Konvention, Bonner Konvention, Umweltschutzkomitee der International Marine Organization, Arbeitsgruppen der Europäischen Kommission).

Ana Tejedor fühlt sich aber nicht nur in der Arena internationaler Verhandlungen wohl und speist deren Resultate auf nationaler Ebene ein. 2009 gründete sie KAI Marine mit, einen „think-tank“ internationaler und interdisziplinärer Experten mit dem sie bei Projekten in Europa, Afrika und Amerika, in einer Vielfalt natürlicher Umgebungen und oft zu extremen Lebenskonditionen an Land wie auf See, zusammengearbeitet hat.

2012 gewann Ana Tejedor den „European Entrepreneur Environmental Award“ für die Entwicklung der Kai Marine Expedition Initiative und dessen Marine Science Programme.

Dr. Lindy Weilgart

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Lindy Weilgart hat sich seit 1994 auf das Thema Unterwasserlärmbelastung und deren Auswirkungen auf Wale spezialisiert. Seit 1982 widmet sie sich der Erforschung von Walen, insbesondere von Pottwalen. Ihr Masterstudium (M.Sc., Memorial University of Newfoundland), ihre Doktorarbeit (Ph.D., Dalhousie University) und ihre Habilitation (Cornell University) führte die Wissenschaftlerin alle auf dem Gebiet akustischer Walkommunikation in der Wildnis durch. Für ihr Post-Doctoral-Research Projekt legte Lindy Weilgart in einem 13 m langen Segelboot 50 000 km über den Pazifik zurück, um Pottwalgruppen zu folgen und ihre Dialekte zu erforschen. Ihr damals fünfjähriger Sohn und ihre zehn Monate alte Tochter begleiteten sie.

Lindy Weilgart wurde als Expertin an zahlreiche Panels, Workshops und in Ausschüsse eingeladen, die sich mit Unterwasserlärmbelastung beschäftigen (z.B. Department of Fisheries and Oceans Canada, United States Marine Mammal Commission, Internationalen Walfangkommission, etc.). Sie traf sich mit Mitgliedern der NATO, dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission (Generaldirektion Fischerei), dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt und den Vereinten Nationen, um Unterwasserlärmprobleme zu diskutieren.

Ausserdem hielt Lindy Weilgart viele Vorträge über die Unterwasserlärmthematik und anderen Meeresschutzthemen und veröffentlichte zahlreiche begutachtete („peer-reviewed“) Studien. Sie ist derzeit Adjunct im Department of Biology der renommierten Dalhousie University, Kanada, und war zuvor als wissenschaftliche Beraterin der Privatstiftung Okeanos beschäftigt. Sie dient auch als wissenschaftliche Beraterin für die International Ocean Noise Coalition und ist eine wissenschaftliche Sachverständige der deutschen Antarktis Kommission.

Bruno Claro

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Bruno Claro hat einen Masterabschluss in Meeresbiologie mit Schwerpunkt Meeresökologie und Meeresschutz und einen post-graduate Abschluss in Advanced Geographic Information Systems an der Universität Algarve.

Als Meeresökologe und im Bemühen, seine Fertigkeiten zu erweitern, hat er in den letzten 10 Jahren an zahlreichen Projekten teilgenommen. Er erforschte den ökosystemaren Stoffwechsel von Seegraswiesen im Süden Portugals und die räumliche Ökologie der Kelpwälder der Iberischen Halbinsel, er war Miterfinder einer neuen Technik für Unterwasservideos, welche die Erfassung von Fischgemeinschaften verbessert, er entwickelte ein sozio-ökonomisches Profil für Delfinbeobachtungstouristen in Portugal und nahm an mehreren Wal- und Delphinforschungsfahrten vor Portugal und im Mittelmeer teil.

Brunos Zusammenarbeit mit OceanCare konzentriert sich insbesondere auf die Analyse der wichtigsten natürlichen und anthropogenen Einflussfaktoren für die räumliche Verteilung der Wale und Delphine im Mittelmeer.

 

Mariel Murazzi

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Maria Elvira (Mariel) Murazzi hat einen Masterabschluss in Meeresbiologie und einen Bachelorabschluss in Umweltwissenschaften der Universität Pisa. Ihr thematischer Schwerpunkt ist das nachhaltige Management natürlicher Ressourcen. Sie wirkte für NAFO an der Sammlung und Analyse technischer Daten über die Fischerei im Nordwestatlantik (Kanada) mit und arbeitete für den EU-Rat in Brüssel über internationale rechtliche Regelungen zur Fischerei. Sie kooperierte in verschiedenen Ländern (Italien, Kapverden) mit Non-Profit-Organisationen, die sich für den Schutz von Meeressäugern und -schildkröten einsetzen.

Zu ihren Arbeitsfeldern zählten auch Strandpatrouillen, Probennahmen, Beobachtungsfahrten auf See, Aufklärungsarbeit über Plastikverschmutzung durch soziale Netzwerke, Teilnahmen an verschiedenen Veranstaltungen und Bildungsevents für Grund- und Sekundarschulen über Wale und Delphine sowie über Fragen des Klimawandels.

Der Schwerpunkt von Mariels Zusammenarbeit mit OceanCare liegt auf der Analyse von Fischereiaktivitäten im Mittelmeer auf der Basis von Literaturrecherchen und interviewbasierten Methoden.