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Ocean Law und Policy Experten

Dr. Margi Prideaux

Dr. Margi Prideaux

Senior Ocean Policy Expert

Margi Prideaux ist Wildlife Policy-Expertin und machte ihr Doktorat über politische und rechtliche Entwicklungen im internationalen Wildtierschutz. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der internationalen Politik in Bezug auf Artenschutz, regionale Politikentwicklung und Rolle der globalen Zivilgesellschaft in der internationalen Diplomatie zwischen nicht-staatlichen und staatlichen Akteuren.

Im Lauf von 27 Jahren war sie an 20 verschiedenen internationalen Wildtierschutzprozessen beteiligt, hat mit einer Reihe von NGOs zusammengearbeitet und fungierte als Marine Policy Advisor der Bonner Konvention (CMS). Sie verfasste dutzende NGO- und zwischenstaatliche Berichte, Positionspapiere und Präsentationen über internationalen Artenschutz.

2017/18 unterstützt Margi Prideaux OceanCare zum Thema Aquatic Bushmeat. Sie ist überdies Policy and Negotiations Director von Wild Migration, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Indo-Pacific Governance Research Centre und Mitglied der Joint IUCN SSC/WCPA Marine Mammal Taskforce, der IUCN WCPA Transboundary Conservation Specialist Group und der CMS Scientific Council Aquatic Mammals Working Group.

Dr. Lindy Weilgart

Senior Ocean Noise Expert und Policy Consultant

Dr. Lindy Weilgart hat sich seit 1994 auf das Thema Unterwasserlärmbelastung und deren Auswirkungen auf Wale spezialisiert. Seit 1982 widmet sie sich der Erforschung von Walen, insbesondere von Pottwalen. Ihr Masterstudium (M.Sc., Memorial University of Newfoundland), ihre Doktorarbeit (Ph.D., Dalhousie University) und ihre Habilitation (Cornell University) führte die Wissenschaftlerin alle auf dem Gebiet akustischer Walkommunikation in der Wildnis durch. Für ihr Post-Doctoral-Research Projekt legte Lindy Weilgart in einem 13 m langen Segelboot 50 000 km über den Pazifik zurück, um Pottwalgruppen zu folgen und ihre Dialekte zu erforschen. Ihr damals fünfjähriger Sohn und ihre zehn Monate alte Tochter begleiteten sie.

Lindy Weilgart wurde als Expertin an zahlreiche Panels, Workshops und in Ausschüsse eingeladen, die sich mit Unterwasserlärmbelastung beschäftigen (z.B. Department of Fisheries and Oceans Canada, United States Marine Mammal Commission, Internationalen Walfangkommission, etc.). Sie traf sich mit Mitgliedern der NATO, dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission (Generaldirektion Fischerei), dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt und den Vereinten Nationen, um Unterwasserlärmprobleme zu diskutieren.

Ausserdem hielt Lindy Weilgart viele Vorträge über die Unterwasserlärmthematik und anderen Meeresschutzthemen und veröffentlichte zahlreiche begutachtete („peer-reviewed“) Studien. Sie ist derzeit Adjunct im Department of Biology der renommierten Dalhousie University, Kanada, und war zuvor als wissenschaftliche Beraterin der Privatstiftung Okeanos beschäftigt. Sie dient auch als wissenschaftliche Beraterin für die International Ocean Noise Coalition und ist eine wissenschaftliche Sachverständige der deutschen Antarktis Kommission.

Johannes Müller

Maximin Djondo

Aquatic Wild Life Conservation Consultant, Western Africa

Maximin Djondo ist Geschäftsführer der NGO Benin Environment and Education Society (BEES). Seit 15 Jahren leitet er Projekte in Westafrika zur Umsetzung nationaler und internationaler Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten und Küstenregionen sowie zur Aufrechterhaltung der Ökosystemdienstleistungen für die örtlichen Gemeinden. Er ist insbesondere ein Experte für das Management von Feuchtgebieten. Dazu zählen die Entwicklung von Biodiversitätsindikatoren und einer Beurteilungsmethodik, das Monitoring, die Bewertung von Ökosystemdienstleistungen, sowie ökosystembasierte Anpassungsmassnahmen.

Maximin ist ausserdem Mitglied der Aquatic Wild Meat Working Group der Bonner Konvention, Vertreter Afrikas im World Wetland Network, Koordinator für Benin in der Delta Alliance, sowie Mitglied des IUCN Regional Committee for Western and Central Africa. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Ökologie-Konsulent für Umweltberatungsfirmen, Behörden, lokale Umweltgruppen und NGOs.

Für OceanCare widmet sich Maximin insbesondere der Arbeit am Thema Aquatic Wild Meat – vor allem im Rahmen der Abidjan Aquatic Wildlife Partnership, um Regierungen, Privatwirtschaft und Gemeinden in West- und Zentralafrika für das Thema zu sensibilisieren und zu Massnahmen zu bewegen. Dieser Arbeitsschwerpunkt von OceanCare zielt darauf ab, die Übernutzung von aquatischen Säugetieren, Reptilien und Vögeln für den menschlichen Verzehr, den Handel, die Verwendung als Fischköder oder andere Formen der Nutzung einzudämmen.

Lora Reeve

Carlos Bravo

Ocean Policy Expert

Carlos Bravo ist freischaffender Konsulent mit beinahe 30 Jahren Erfahrung in der Planung und Entwicklung von Umweltschutzstrategien, strategischer Kampagnenkommunikation und politischer Lobbyarbeit. Er verfügt außerdem über breite Erfahrung im Management von NGOs.

Er absolvierte das Masterstudium der Biologie, mit Schwerpunktfach Zoologie, an der Universidad Complutense in Madrid, Spanien. Er führte verschiedene Forschungsprojekte über die Ökologie von Mardern sowohl auf eigene Initiative als auch in Zusammenarbeit mit der Spanischen Gesellschaft für den Schutz und die Erforschung von Säugetieren (SECEM) durch.

Carlos arbeitete von 1991 bis 2012 für Greenpeace Spanien, wo er auch als Koordinator für den Energie- und Klimabereich tätig war. Im Jahr 2013 gründete er das Umwelt-Konsulentenbüro „Salvia – Energy, Law and Environment“ mit einem Schwerpunkt auf sozio-ökologischen Dialogansätzen. Seither war er für verschiedene Auftraggeber tätig, darunter WWF Spanien, WWF Griechenland, Greenpeace Spanien, Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Fundación Renovables, Alianza Mar Blava, European Climate Foundation sowie OceanCare.

Zutiefst überzeugt, dass Meeresschutz essentiell ist, um der Klimakrise effektiv zu begegnen, widmete Carlos den größten Teil seiner Arbeit im vergangenen Jahrzehnt der Verbesserung des Schutzes des Mittelmeers, dem Kampf gegen die Gefahren der Ölsuche und -förderung sowie dem Wandel zu einem nachhaltigeren Energiesystem.

Bei OceanCare unterstützt Carlos die Arbeit der Organisation für Maßnahmen und gesetzliche Änderungen zum Schutz des Mittelmeers in Bezug auf die Gefahren des Unterwasserlärms und der Aktivitäten der Öl- und Gasindustrie.