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ICP PanelHeute war für schon der letzte Tag des ICP Meetings. Wir haben von einem weiteren Land Unterstützung erhalten, dass die FAO den sozio-ökonomischen Einfluss von Seismischen Explorationen auf die Fische und Fischerei untersucht. Damit findet unser Anliegen mit Sicherheit Eingang in den Bericht an die UNO Generalversammlung.

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung weshalb es wichtig ist, dass die Fischerei sich gegen die seismischen Explorationen zu wehren beginnt. Die Ölindustrie ist ein sehr starker Gegner. Da brauchen wir einen starken Partner, um eine Chance zu haben, den Ölrausch etwas zu bremsen. Die Fischerei Management Organisationen, die FAO und die Regierungen der Länder, die auf die Proteinquelle Fisch angewiesen sind, haben die Power, der Ölindustrie die Stirn zu bieten.

Wir erhielten auch die Gelegenheit ein potentielles Thema für eines der nächsten zwei ICP Meetings vorzuschlagen. Davon haben wir natürlich Gebrauch gemacht und vorgeschlagen, Die Gefahren und kumulativen Einflüsse von indirekten menschlichen Aktionen auf Meereslebewesen zu untersuchen. Zu solchen Gefahren gehören beispielsweise die chemische Verschmutzung, Lärmverschmutzung sowie Entwicklung der Küstengebiete.

Am Nachmittag gab es keine Diskussionen mehr, weil die Zeit für das Schreiben des Berichtes an die UNGA benötigt wurde. Wir drei – Marsha, Susan und ich – haben die Zeit genutzt um über die global dramatische Zunahme der seismischen Explorationen zu sprechen und Strategien zu knüpfen. Das geht ja zwar auch per Email oder Telefonkonferenz. Es ist aber doch ganz anders, wenn man sich gegenübersitzt und frei von der Leber weg Gedanken und Ideen austauschen kann.

Morgen Vormittag wird nur noch der Bericht mit den Vertragsstaaten abgestimmt. Und danach geht’s ab auf den JFK Flughafen und dann nach Hause, wo ich am Samstagmorgen ankomme.

Das war mein letzter Blog von dieser Konferenz. Ich bedanke mich für das Interesse und freu mich auf eine andere Gelegenheit, meine Konferenzerfahrungen zu teilen.

Ihre Sigrid Lüber