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Gestern wurde eine Resolution von 25 Ländern der EU und Co-Sponsor Schweiz mit Konsens verabschiedet, die verlangt, dass die Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation verstärkt wird. Die Resolution fordert die Mitgliedstaaten auf, die Bevölkerung über das Gesundheitsrisiko von kontaminiertem Walfleisch aufzuklären. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen den mit Quecksilber und anderen Schadstoffen belasteten Walfleischprodukten und einer ganzen Reihe von Krankheiten bei Menschen gibt. Darunter Parkinson, Arteriosklerosis, Hypertension und Unterdrückung des Immunsystem. Gefahren für Kinder beinhalten Authismus, Apserger’s Syndrome und ADHD. “Die Verabschiedung dieser Resolution freut mich ganz besonders” sagt Sigrid Lüber, Präsidentin von OceanCare “wir arbeiten schon seit 1998 an diesem Thema und sind sehr froh, dass die Länder, wo Walfleisch konsumiert wird, nun endlich unmissverständlich aufgefordert wurden,  ihre Bevölkerung aufzuklären. Nur so können die Menschen in diesen Ländern eine informierte Wahl treffen, ob sie ihre Gesundheit durch den Konsum von Walfleisch aufs Spiel setzen wollen.” Erst 2010 hatte OceanCare zusammen mit ihrer deutschen Partnerorganisationden Pro Wildlife Bericht “Toxic Menu” publiziert und für dieses Jahr eine Neuauflage bereitgestell. Der Bericht gibt eine Übersicht über die Situationen in den verschiedenen Regionen und zeigt auch die unterschiedlice Belastung der verschiedenen Wal- und Delphinarten auf. Nicht nur Zahnwale sind schadstoffbelastet. Auch vielen Bartenwalen sind kontaminiert. Da bekannt ist wie krank der Konsum von kontaminiertem Walfleisch macht, ist es leicht sich vorzustellen, dass es den Tieren auch nicht gut geht. Daher setzen wir uns in den Relevanten Gremien dafür ein, dass der Schadstoffausstoss massive gedrosselt wird.