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CO2-Reduzierung durch künstlichen Auftrieb im Meer ungeeignet.Einer neuen Studie des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR)  zufolge ist das System der CO2-Reduzierung durch künstliches Hochpumpen von nährstoffreichem Wasser ungeeignet. Computersimulationen mit einem Erdsystemmodell haben gezeigt, dass das System einen relativ geringen Nutzen hat und es zudem mit erheblichen Risiken verbunden ist, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters.

Bei dem Geo-Engineering-Ansatz sollte nährstoffreiches Wasser das Algenwachstum verstärken und dadurch CO2 aufnehmen. Mit dem Absterben der Algen wandert das CO2 in die Tiefe und wird dort gespeichert.
Der Nutzen des Projekts liegt unter günstigsten Annahmen bei etwa drei Gigatonnen CO2 jährlich. Das Computermodell habe zudem gezeigt, dass der größere Effekt nicht im Wasser, sondern an Land stattfand, da die kälteren Temperaturen zu einer Abkühlung der Atmosphäre führt. Weiter