Split, Kroatien, 16. November 2017: Etwa 70 Expertinnen und Experten aus 18 Ländern diskutieren kommende Woche im Rahmen eines Workshops in Split, Kroatien, über die Auswirkungen von Unterwasserlärm bei der Suche nach Ölressourcen im Meeresboden auf die marine Artenvielfalt sowie über Empfehlungen für mögliche Schutzmassnahmen. Die Teilnehmer repräsentieren u.a. multilaterale Umweltabkommen, nationale Umwelt- und Energiebehörden, Fischerei- und Tourismusinteressen, die Zivilgesellschaft, aber auch Unternehmen, die nach Öl suchen.

Veranstalter des Workshops sind die beiden internationalen Naturschutzorganisationen OceanCare und NRDC mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Bei der Suche nach Öl werden Schallkanonen eingesetzt, die über mehrere Wochen bzw. Monate hinweg alle 10 bis 12 Sekunden gegen den Meeresboden gerichteten Explosionsschall mit bis zu 260 Dezibel ins Meer aussenden und somit eine Bedrohung für zahlreiche Meeresbewohner darstellen.

Ort:                      Le Meridien Lav Hotel, Split, Kroatien

Datum:                22. und 23. November 2017

Programm

„Wir hoffen, dass die zahlreichen Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Fachgebieten sich kommende Woche auf konkrete Empfehlungen verständigen, wie wir gemeinsam die marine Artenvielfalt in der Region vor Unterwasserlärm und Ölsuche besser schützen können“, sagt Nicolas Entrup, Sprecher von OceanCare und NRDC.

Medienkommunikation: Ergebnisse des Workshops werden am Freitag, 24. November 2017 veröffentlicht.

Interviews mit Expertinnen und Experten zu dem Themenbereich werden gerne ermöglicht.

Die Veranstalter stellen auf Anfrage gerne Information zu folgenden Themen zur Verfügung:

  • Öl- und Gasexploration in der Region
  • Überblick über internationale und regionale Beschlüsse über Unterwasserlärm
  • Auswirkungen von Unterwasserlärm auf Fische und Wirbellose
  • von Lärm verursachte Strandungen im Mittelmeer
  • Richtlinien der Bonner Konvention für Umweltverträglichkeitsprüfungen vor lärmverursachenden Aktivitäten
  • Bilder etc.

Rückfragehinweis: Nicolas Entrup, Sprecher für OceanCare und NRDC, T. +43 660 211 9963, E-Mail: nentrup@oceancare.org