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2012 ist das Jahr der Nachhaltigen Energie. So hat die UNO Generalversammlung das ICP Meeting der Erneuerbaren Energie aus dem Meer gewidmet. Mit neuen Wind-,  Wellen-, Wasser- und Tiden-Kraftwerken soll der wachsende Energiebedarf der Weltbevölkerung gedeckt werden und teilweise auch andere traditionelle Technologien abgelöst werden, weil diese zum Teil mit einem hohen CO2 Ausstoss verbunden sind.

Grundsätzlich ist es positiv, dass die Blaue Ökonomie ähnlich gefördert wird wie die Grüne Ökonomie. Aber dabei ist es wichtig, dass mögliche negative Folgen der neuen  Technologien im Vorfeld abgeklärt werden, um sicher zu sein, dass diese neuen Technologien auch wirklich umweltfreundlicher sind.

Dies ist besonders wichtig, weil Projekte geplant sind, die tausende von Quadratkilometern Meeresgrund bedecken sollen, und im Konflikt mit traditioneller Nutzung wie Schifffahrt, Fischerei stehen und ganz besonders auch mit Gebieten die wichtig sind für die marine Artenvielfalt.

Daher müssen die Verhandlungen zur Raumplanung im Meer intensiviert werden. Es braucht dringend mehr Schutzgebiete, die den Meerestieren eine sichere Heimat bietet und es braucht Umweltverträglichkeitsgutachten und das Anwenden des Vorsichtprinzips.

Die Zukunft der Menschheit ist untrennbar mit  gesunden Ozeanen verbunden. Dies sollte bei jeder Interaktion mit dem Meer berücksichtigt werden. Für OceanCare setze ich mich an der UNO für die Zukunft der Meere und damit auch der Menschen ein. Gestern kurz vor Ende der ersten Plenum Session konnte ich mein Statement vortragen.  Interessiert? Hier geht’s zum OC_IONC_Statement_ICP_2012.