Am letzten Tag auf See konnten wir noch eine Sichtung verzeichnen, nämlich von Rundkopf-Delphinen. Die Tiere waren leider weit weg und so konnten wir keine gute Bilder von den Tieren machen.

Obwohl wir die letzten drei Wochen immer wieder fest im Griff des Mistrals waren und dadurch nur wenige Tage für die Forschung zur Verfügung standen, hatten wir eine tolle Zeit. Viel gelernt, viel geschnorchelt und viel gelacht.

Gemäss Infos eines Kooperationsprojektes in Griechenland waren wir wettermässig ja noch auf der Sonnenseite, denn dort konnten sie während der letzten 4 Wochen gerade nur ein einziges Mal in See stechen…

ansonsten mussten sie an Land bleiben aufgrund von Wind und starken Regenfällen.Nun ja, das sind die Tücken der Feldforschung. Umso schöner ist es, wenn wir in See stechen können, um auf die Spuren der Wale und Delphine im Mittelmeer zu gehen. Wir haben in der Saison 2012 während 8 Forschungswochen über 50 Sichtungen von diesen faszinierenden Meeressäugern protokolliert. Wir verzeichneten viele Sichtungen von Streifendelphinen, der noch häufigsten Delphinart im Mittelmeer. Aber auch Finn- und Pottwale konnten wir beobachten. Sensationell war sicherlich die Sichtung eines Buckelwals, der im Mittelmeer eigentlich gar nicht vorkommt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Projektteilnehmenden, Skipper und Kursleitungen – ohne Euch alle würde es das Projekt nicht geben!

Übrigens: Nächstes Jahr geht es natürlich weiter. Wer mitkommen möchte, kann sich bereits provisorisch anmelden. Bis dann also, stay tuned 😉