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Am Mittwoch, den 27. Januar, hat die Regierung von Präsident Biden gezeigt, dass sie die Bedrohung durch den Klimawandel ernst nimmt. Mit seiner Durchführungsverordnung zum Klimawandel löste Präsident Biden somit eines seiner Wahlkampfversprechen ein und kündigte an, dass die Vereinigten Staaten bei der Bewältigung des Klimanotstands wieder eine führende Rolle einnehmen wollen. In einem ersten Schritt verhängte Präsident Biden ein Moratorium für neue Öl- und Erdgasrechte in Offshore-Gewässern. Die Durchführungsverordnung ordnete darüber hinaus eine umfassende Überprüfung und Neubewertung der bundesstaatlichen Öl- und Gasvergabepraktiken an, sowie die Einstellung direkter Subventionen für fossile Brennstoffe durch die Bundesregierung, soweit dies gesetzlich möglich ist. Letzteres ist ein entscheidender Schritt im Einklang mit dem Pariser Abkommen von 2015, dem die Vereinigten Staaten nach Bidens Amtsantritt erneut beigetreten sind.

OceanCare begrüßt diesen Schritt der Biden-Harris-Regierung zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen, übt jedoch auch Kritik: „Die Aussetzung der Vergabe neuer Lizenzverträge für Öl und Gas sind nicht einem allgemeinen Verbot gleichzusetzen. Leider werden wir die Fortsetzung von Explorations- und Bohraktivitäten aufgrund bestehender Genehmigungen sehen. In Erwartung des Regierungswechsels hat sich die fossile Brennstoffindustrie unter der Trump-Regierung die notwendigen Genehmigungen gesichert, um ihre Offshore-Aktivitäten fortzusetzen. Es ist daher bedauerlich, dass die neue Regierung kein Verbot der Erkundung und Ausbeutung bestehender Lizenzverträge ausgesprochen hat“.

Trotzdem seien die von der Biden-Administration unternommenen Schritte ein guter und wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung, kommentiert OceanCare.

Quellen