Laut einer kürzlichen Studie der Isländische Universität für Ökonomie erwirtschaftet Island mehr Profit, wenn der kommerzielle Walfang weitergeführt wird.Die Studie wird von Umweltschutzorganisationen – darunter auch die Icelandic Natural Conservation Society – kritisiert. OceanCare und andere Umweltschutzorganisationen hatten eine Umfrage bei Reiseveranstaltern, die Reisen nach Island anbieten gemacht, um zu erfahren, ob man dort davon ausgehe, dass der Walfang negative Konsequenzen für die Island-Reisebuchungen haben wird.

Basierend auf den Antworten kalkulierte beispielsweise Greenpeace in Deutschland einen Einkommensverlust von 10 Mio US $ pro Jahr. Überträgt man den gleichen Prozentsatz auf Amerika und England würde dies ein weitere Verluste von 25 Mio US $ zu buche schlagen. Dies würde zusammen 35 Mio US Dollar Einkommensverluste pro Jahr ausmachen. Der Report der Isländischen Universität ignoriert aber den Wal-Tourismus komplett, was den Verdacht einer bewussten Manupulation aufkommen lässt.

Stattdessen sollen  laut Studie 94 Mio US$  Gewinn durch die Fischerei erwirtschaftet werden, weil  durch den Walfang weniger Wale auch weniger Fisch fressen würden. Eine Aussage die jeder wissenschaftlichen Basis entbehrt und mit Fug und Recht als Blödsinn bezeichnet werden kann.