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Auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln wurde die grausame Wikinger Tradition „Grindabod“ auch im 21zigsten Jahrhundert fortgeführt.

Erst gestern wurden bei Hvalba zwei Nördliche Entenwale (Hyperoodon ampullatus) getötet und das Fleisch in Hvalba und Sandvik verteilt. Die Nördlichen Entenwale gehören mit einer Länge von 8,5 bis 10 Meter zu den grössten Schnabelwalen. Sie sind seit 1977 auf der roten Liste der IUCN und unter Schutz gestellt.

Trotzdem zeichnet sich am Horizont ein Schimmer Hoffnung ab, dass die jungen Färinger in nicht allzu ferner Zukunft wohl darauf verzichten werden, ganze Grindwalfamilien in Buchten zu treiben und sie dort abzuschlachten.

Gemäss Recherchen des Teams von OceanCare und Fondation Franz Weber (FFW)  im Juli 2009 sind die jungen Färinger weit weniger am Grindwalfang interessiert, als die älteren Generationen. Die Färinger sind gut über das Gesundheitsrisiko des Konsums von Grindwalfleisch informiert. Alternativen zum Grindwalfleisch sind leicht zu finden.

OceanCare und FFW sind nun daran Wege zu evaluieren, diese Entwicklung auf den Färöer Inseln zu beschleunigen. Mehr darüber und wie Sie uns dabei unterstützen erfahren Sie zu einem späteren Zeitpunkt.