Seit Jahrzehnten verteidigt die Kanadische Regierung die Jagd auf junge Sattelrobben, mit der Ausrede, die Jagd sei Kulturgut, das es zu erhalten gelte.Die USA hat mit dem Marine Mammal Protection Act bereits vor 40 Jahren ein Verbot für die Einfuhr von Robbenprodukten erlassen. Auch die EU hat ein Handelsembargo für Robbenprodukte aus kommerzieller Jagd aus Kanada erlassen. Nationale Handelsverbote für Robbenprodukte bestehen in Mexiko, Belgien, Holland, Weissrussland, Kasachstan und Russland. Die russische Regierung hat mittlerweile auch den Handel mit Robbenfellen aus anderen Ländern verboten.

Die kanadische Regierung weiss, dass kein Markt für Robbenprodukte besteht und hatte ausreichend Zeit, den Robbenjägern mittels Kompensationsgeldern den Übertritt in eine andere Branche zu ermöglichen. Stattdessen klagt Kanada die Länder mit einem Handelsverbot an verbraucht dafür Steuergelder von über 10 Millionen kanadische Dollar. Nachdem nun Russland der EU gefolgt ist und die Grenze für Robbenprodukte geschlossen hat, wäre es an der Zeit, dass Kanada die Robbenjagd endlich aufgibt. Dies ganz besonders vor dem Hintergrund, dass die Robben auch durch den Klimawandel gefährdet sind und ein Grossteil der Robbenbabies, die demnächst geboren werden, aufgrund des zu dünnen Eises ertrinken.

Von Kanada kamen aber noch keine positiven Signale, obwohl das Land damit rechnen muss, weiterhin von der internationalen Gemeinschaft geächtet zu werden, solange es mit der grausamen und unnötigen Robbenjagd weitermacht.

Bestellen Sie die vorgedruckte Protestkarte bei OceanCare (info@oceancare.org) und fordern Sie Kanada auf, die Robbenjagd zu stoppen.