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Greyshark_431Auf der CITES-Artenschutzkonferenz in Bangkok (Thailand) haben heute die Vertragsstaaten in erster Instanz beschlossen, fünf Haiarten besser zu schützen. Der internationale Handel mit Heringshaien, Hammerhaien und Weissspitzen-Hochseehaien wird demnach künftig beschränkt.
Dieser Entscheid darf als grossen Erfolg gewertet werden, aber die Freude ist noch verhalten: „Das Ergebnis heute ist grossartig. Aber wir müssen damit rechnen, dass die Haianträge im Plenum noch einmal diskutiert werden – zu gross ist der Widerstand aus China und Japan“, so Sandra Altherr, die für Pro Wildlife, eine Partnerorganisation von OceanCare, an der Konferenz teilnimmt. Die Initiative Deutschlands für den Heringshai wurde heute mit 93 zu 39 Stimmen angenommen. Für Hammerhaie stimmten 91 Länder, dagegen 39.  Ein Antrag der USA zum Schutz des Weissspitzen-Hochseehais fand mit 92 zu 42 Stimmen ebenfalls Gnade. Alle drei Anträge wurden geheim abgestimmt.

Die Bahamas brachten es auf den Punkt: „Haie sind lebend mehr wert als tot. Unsere Inseln sind direkt abhängig vor marinen Ressourcen und zu uns kommen viele Touristen, um lebende Haie zu beobachten – doch sobald die Haie unsere sicheren Gewässer verlassen, sind sie in grosser Gefahr.“

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