Am 30.Mai 2016 unterzeichneten Abdellah Srour, Exekutivsekretär der 40. Tagung der Allgemeinen Kommission für die Fischerei im Mittelmeer (GFCM), und OceanCare-Präsidentin Sigrid Lüber in Malta ein offizielles Übereinkommen zur Zusammenarbeit.

Gemeinsam wollen sich GFCM und OceanCare den Auswirkungen des Unterwasserlärms auf die Fischbestände sowie deren Gefährdung durch Beifang und illegale Fischereiaktivitäten widmen. Weitere Bestandteile der Vereinbarung sind Massnahmen im Bereich Umweltbildung, die Ausbildung von Fachkräften sowie ein regelmässiger Informationsaustausch. OceanCare wird damit die Fischereikommission bei der Erhaltung gefährdeter Arten unterstützen.

In ihrer Rede anlässlich der Unterzeichnungs-Zeremonie verwies Sigrid Lüber auf das langjährige Engagement innerhalb der Vereinten Nationen, mit dem es OceanCare gelungen ist, das Lärmproblem in den Ozeanen in die Debatten zahlreicher relevanter Gremien einzubringen.

Die Zusammenarbeit mit internationalen und regionalen Institutionen ist für GFCM und OceanCare essentiell. Letztlich teilen wir die gleiche Vision: die Vision von Ozeanen, die auch Lebensgrundlage der Menschen sind, als lebendigen und gesunden Lebensräumen.

Sigrid Lüber nutzte ihre Teilnahme an der GFCM-Konferenz auch dazu, den Vertragsstaaten die dringende Notwendigkeit von Ruhezonen (Quiet Zones) im Mittelmeer vor Augen zu führen, in denen bestimmte Lärmpegel zum Schutz der Meeresbewohner nicht überschritten werden dürfen.

Hier finden Sie die Rede von Sigrid Lüber und einen Auszug aus dem Beitrag über die Einrichtung von Ruhezonen.