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Heute endete in Doha, Katar die Washingtoner Artenschutzkonferenz CITES. Den Vertragsstaaten gelang es nicht, ein klares Signal gegen den weltweiten Artenschwund zu setzen. Nur wenige Tierarten wurden neu unter Schutz gestellt.Die Schutzanträge für Eisbär, Blauflossen-Thunfisch, acht Haiarten wurden abgelehnt. Vor zwei Tagen hatten die Konferenzteilnehmer beschlossen, den Handel mit dem Heringshai zumindest zu kontrollieren. Aber an der abschliessenden Abstimmung in der heutigen Vollversammlung wurde der Schutz für die Heringshaie zurück genommen. Somit wurde keine der stak bedrohten Haiarten vor weiterer kommerzieller Ausbeutung und HandelHandel geschützt.

Wenigstens gelang es den bisherigen Schutzstatus der Elefanten und Tiger zu halten.

Für Sigrid Lüber, Präsidentin von OceanCare ist dies ein beschämendes Resultat – besonders im UNO Jahr der Artenvielfalt. Es bleibt nun die Aufgabe der Tier- und Umweltschutzorganisationen die Umweltbildung zu verstärken, damit die Öffentlichkeit bewusst auf den Konsum von Produkten aus gefährdeten Tieren und Pflanzen sowie auf die Haltung von lebenden Tieren gefährdeter Arten verzichten. Dazu gehört auch die Ermunterung der Öffentlichkeit, mehr für den Klimaschutz zu tun.