Von 26. August bis 9. September 2016 ist das UNO-Haupt- quartier Schauplatz für die zweite Verhandlungsrunde über ein neues, international verbindliches Abkommen zum Schutz der Artenvielfalt der Hochsee. OceanCare wird sich darauf konzentrieren, wie Massnahmen gegen die Lärmver- schmutzung der Meere in das neue Abkommen einbezogen werden können, und zu diesem Thema einen Side Event am 7. September veranstalten.

Die Konferenz ist die zweite von vier jeweils zweiwöchigen Tagungen des vorbereitenden Ausschusses, die zu einer formellen Konferenz der Vertragsstaaten im Jahr 2018 führen. OceanCare wurde eingeladen, an diesem wegweisenden internationalen Prozess im Rahmen des UNO-Seerechtsabkommen teilzunehmen. Lora L. Nordtvedt Reeve ist als Vertreterin von OceanCare bei diesen Gesprächen vor Ort.

Zentral ist für OceanCare, die Auswirkungen des Unterwasserlärms unter Kontrolle zu halten, um die Biodiversität der Hochsee bewahren zu können. Eine grosse und rasch wachsende Zahl an wissenschaftlichen Studien dokumentiert die erheblichen negativen Folgen von Lärm auf eine Vielzahl mariner Arten, darunter Wale, Delphine, Fische, Kalmare, Krabben und Korallen. Die Versauerung der Meere infolge des Klimawandels wird die schädlichen Effekte voraussichtlich noch verstärken, da sich bestimmte Lärmfrequenzen im saureren Wasser noch weiter und schneller ausbreiten können.

OceanCare sieht in dem neuen UNO-Instrument eine wichtige Gelegenheit, der Lärmverschmutzung der Meere zu begegnen, indem konkrete Massnahmen in das Abkommen aufgenommen werden.

Die Nebenveranstaltung (Side Event) von OceanCare am 7. September wird den Delegierten des vorbereitenden Ausschusses aufzeigen, wie der Schutz vor Lärmverschmutzung in das neue Instrument einbezogen werden kann. Besonders wird dabei auf die Elemente Umweltverträglichkeitsprüfungen und Meeresschutzgebiete eingegangen.