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Alan Knight, du arbeitest für die von OceanCare unterstützte British Divers Marine Life Rescue. Wie gehts den Meerestieren vor UK’s Küsten?

Robben leiden am meisten. Grund ist der achtlos weggeworfene Plastikmüll, der im Meer landet. Dabei sind Plastiknetze das grösste Übel.

Wie muss man sich eine Tierrettung vorstellen?
Wir haben verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, Robben zu helfen, die sich in solchen Plastiknetzen auswegslos verfangen haben: Wenn wir es schaffen, das entsprechende Tier festzuhalten, dann können wir das Netz aufschneiden und das Tier befreien. Doch viele Tiere halten sich im Wasser auf und es ist daher sehr schwierig, an sie heranzukommen. Wir sind am abklären, ob wir diese Herausforderung mit einer neuen Betäubungstechnik angehen können. Die Betäubung muss solange wirken, bis wir den Plastikmüll weggeschnitten und die Wunden behandelt haben, um das Tier wieder frei zu lassen.

(c) BDMLR

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Um wieviele Tiere handelt es sich?
Im Schnitt retten wir 400 Robben pro Jahr. Wenn die Jungen zur Welt kommen, ist es besonders hart für die Tiere. Kegelrobben gebären ihre Jungen im September vor Cornwall – entlang Schottlands Westküste etwas später. Seehunde werfen im Juni – entsprechend machen wir uns jetzt startklar für die Jungtiere, die bald Hilfe brauchen werden!

OceanCare möchte diesen Sommer 200 Robben und Delphine vor dem Plastikmüll retten und hat dafür ein Crowdfunding lanciert. Jetzt mitmachen und Freunde ebenfalls dazu motivieren!

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Alan Knight bei der Freilassung einer geretteten Robbe