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Wale in deutschem Naturschutzgebiet bedroht
Was ist geschehen?
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Clausthal-Zellerfeld (die zuständige Behörde) hatte Anfang April, entgegen einer wissenschaftlichen Stellungnahme des Bundesamtes für Naturschutz, eine gross angelegte Untersuchung in der Nordsee genehmigt. Die Tochtergesellschaft der BASF, Wintershall, hat daraufhin am 2.4.2007 mit einer Dauerbeschallung des Naturschutzgebietes 'Doggerbank' begonnen.
„Deutschland verletzt durch die Genehmigung geltendes europäisches Umweltrecht und gefährdet unsere letzten streng geschützten Wale“ sagt der WDCS Verhaltensbiologe und Bioakustiker Dr. Karsten Brensing und fährt fort: „Ein Skandal, denn diese Entscheidung steht im Widerspruch zu der offiziellen deutschen Politik.“ So forderten die Vertreter die grosse Koalition CDU/CSU und SPD noch am 27.03.2007 die deutsche Bundesregierung auf, sich für die weitere Einrichtung von Schutzgebieten für Wale und Delfine einzusetzen und den Schutz vor negativen menschlichen Einflüssen durch konkrete Massnahmen zu verbessern. Nur 48 Stunden später teilt die Bundesregierung auf einem Treffen mit Umweltorganisationen in Bonn mit, dass am 2.4.2007 im Meeresschutzgebiet ,Doggerbank’ in der deutschen Nordsee mit der Suche nach Erdgas begonnen wird.
Leider wurde trotz Protesten der WDCS bei den involvierten Bundesministerien kein Stopp der Untersuchung veranlasst und so gab es nur noch die Möglichkeit, die EU auf den deutschen Verstoss aufmerksam zu machen. Bitte unterstützen Sie unsere Bemühungen. Sorgen Sie dafür, dass so etwas nicht noch einmal passiert und die Untersuchung sofort gestoppt wird. Schreiben Sie direkt an unsere Wirtschafts- und Umweltminister und machen somit deutlich, dass es der deutschen Bevölkerung nicht egal ist, was in den Schutzgebieten geschieht.
Link zum Protestbrief
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Thema Lärm im Meer
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