Ausgabe 3, April 2011
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Seit zwölf Jahren wird es auch in Kanada wärmer und die Küstenlandschaft ändert ihr Gesicht. Der Sankt-Lorenz-Golf beispielsweise ist statt wie bisher zu 80 bis 90 Prozent derzeit nur zu fünf Prozent mit Eis bedeckt. Die kanadische Fischereibehörde gibt an, dass dort bereits 2010 fast alle Jungrobben ertranken. Dieses Jahr wird es nicht anders sein. Dennoch dürfen die Jäger allein in dieser sensiblen Region 105‘000 Robben töten. Sie werden wohl nicht annähernd so viele Tiere finden, riskieren aber den gesamten Jungtierbestand des Jahres auszulöschen.
2010 trat ein EU-Embargo für kanadische Robbenprodukte in Kraft. Auch in der Schweiz lobbyieren OceanCare und die Fondation Franz Weber (FFW) für ein entsprechendes Import- und Handelsverbot. Bislang leider mit wenig Erfolg. Ein Embargo wird vom Nationalrat klar befürwortet, von Ständerat und Bundesrat aber abgelehnt. OceanCare und FFW wollen zeigen, dass die Bevölkerung keine Robbenprodukte in der Schweiz will.
Unterzeichnen Sie hier die Petition an das Schweizer Parlament! |

Die Brutalität auf dem Packeis ist ohnegleichen und obwohl die kanadischen Tierschutzgesetze in den weitläufigen Jagdgebieten nicht kontrollierbar sind und oft grob missachtet werden, ist die Robbenjagd in Kanada staatlich bewilligt und sogar subventioniert.
Unterstützen Sie die OceanCare-Kampagne gegen Kanadas Robbenjagd.
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Mit einem Bestand von gerade einmal 400 bis 500 Tieren gelten die Mittelmeer-Mönchsrobben als seltenste Säugetierart Europas. Knapp die Hälfte lebt in einer Kolonie an der mauretanischen Atlantikküste, welche von OceanCare und der spanischen Organisation CBD-Habitat geschützt wird. Im Mittelmeer selber sind die Robben nur noch selten anzutreffen. Die Schutzbemühungen für die Delphine im westgriechischen Golf von Evia kommen nun auch den bedrohten Robben zugute.
Lesen Sie hier den Augenzeugen-Bericht von Giovanni Bearzi
Unterstützen Sie den Schutz der Mittelmeer-Mönchsrobben mit einer Patenschaft

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