Ausgabe 2, Februar 2007
2006 war ein kritisches Jahr für Wale und Delphine. An der Inter- nationalen Walfangkonferenz (IWC) drohte das Walfangverbot zu fallen. Und dies obwohl die Wale ganz oben auf der Liste der gefährdeten Tierarten stehen.
Auch an der diesjährigen Walfangkonferenz in Anchorage muss hart um den Schutz der Wale gerungen werden. OceanCare wird als einzige Schweizer Nichtregierungs-Organisation vor Ort sein. Wir setzen uns dafür ein, dass die Giganten der Meere weiterhin maximalen Schutz erhalten.
Heute ist dieses Engagement wichtiger denn je. Gelingt es uns nicht die Wale zu retten, wird es wohl kaum möglich sein weniger imposante Arten zu schützen.
Lesen Sie hier, was OceanCare im vergangenen Jahr für die Meeresäuger bewegt hat.
In Japan werden jährlich noch immer tausende Delphine getötet. Subventioniert werden die Treibjagden von der internationalen Delphinarien-Industrie. Für geeignete Jungtiere, die vor dem Gemetzel ausgesondert werden und das Publikum später für viel Geld amüsieren oder therapieren sollen, bezahlen Delphin-Händler mehr als 45'000 USD. So wurden aus der Treibjagd vom Oktober 2006 beispielsweise zwölf Delphine an den Ocean World Adventure Park in der Dominikanischen Republik verkauft. Die Save Japan Dolphins Coalition, hat den brutalen Fang der Delphine in Japan gefilmt (Achtung: nur für starke Nerven). /span>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>
Helfen Sie mit, das japanische Delphin-Massaker zu beenden:
Herzlichen Dank!
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Es gibt sie noch, die unberührten und intakten Naturgebiete. Sie sind einzigartig und durch nichts zu ersetzen. Nicht alle Menschen haben die Möglichkeit, diese reichen Naturschönheiten unserer Erde mit eigenen Augen zu entdecken. Mit der Multivision „Farben unserer Erde“ bringt der BBC-prämierte Schweizer Natur- und Tierfotograf Urs Lüthi einen Ausschnitt davon in greifbare Nähe. Er lädt uns ein, der Natur mit offenen Augen zu begegnen, sie neu zu entdecken und darüber zu staunen.
Auf der Webseite Nature Art finden Sie den aktuellen Veranstaltungskalender von "Farben der Erde".
Die Erforschung von Walen und Delphinen ist eine relativ junge Wissenschaft. Mit dem praktischen Leitfaden werden zum ersten Mal in deutscher Sprache der Status Quo dieser Disziplin und eine detaillierte Beschreibung der gängigsten Methoden vorgelegt. Im Handbuch zeichnet der Autor Fabian Ritter ein spannendes und eingängiges Bild von der Feldforschung. Anschaulich zeigt er, dass jeder, der Wale und Delfine beobachtet, zur Erforschung der Meeressäuger beitragen kann.
Eine ideale Lektüre für Teilnehmer der Walforschung uns solche, die es werden wollen. Das Handbuch kostet CHF 17.70 und kann bei OceanCare bestellt werden.
Auf der Webseite umweltspiele.ch finden Sie zum UNO-Jahr des Delphins spannende Online-Spiele über Delphine und Wale. Hier können Sie mit Puzzles, Memory-Spielen oder Wissensquiz auf spielerische Weise vieles über die faszinierenden Tiere, ihre Lebensweise und auch den dringend benötigten Schutz lernen. Vielleicht kennen Sie ja auch Lehrerinnen und Lehrer, die auf diese Art Abwechslung in den Unterricht bringen möchten!
Die Spiele wurden vom Umweltkommunikationsbüro Gammarus mit Unterstützung von OceanCare zusammengestellt.
OceanCare
Postfach 30, 8820 Wädenswil
Tel. +41 (0)44 780 66 88
info@oceancare.org
www.oceancare.org
OceanCare engagiert sich seit 1989 für den Schutz der Meeressäuger und der Ozeane. Die Gefahren, denen die Meeresbewohner ausgesetzt sind, nehmen massiv zu: Jagd, Überfischung, Lärm und Umweltzerstörung bedrohen die Zukunft der Tiere – und auch unsere. Mit Forschungsprojekten, Petitionen, Umweltbildungs- und Informationskampagnen und politischem Engagement verschafft sich OceanCare erfolgreich Gehör. Bei all ihren Aktivitäten strebt die Organisation eine kooperative und lösungsorientierte Zusammenarbeit an. Denn: Was uns alle angeht, können wir nur gemeinsam lösen.
Mit der Cybernews informieren wir Sie über Aktualitäten im Schutz der Meeressäuger. Ihre Adresse wird strikt vertraulich behandelt und garantiert nicht an Dritte weitergegeben. Selbstverständlich können sie die Cybernews jederzeit abbestellen.